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Chères lectrices

Chers lecteurs

 

dans l'ensemble de mon blog  lokalglobal.de, une nouvelle rubrique sera créée, notamment La voix de Sarreguemines.

 

J'ai passé toute ma vie à Francfort / Main, mais déjà depuis 1956, après un voyage à Paris, j'ai été attiré par l'être et l' œuvre des français et de la France.

 

Longtemps, pendant plus de 20 ans, j'avais loué une maison dans le voisinage, proche de Sarreguemines, à Kalhausen. Je crois que je peux dire de moi que je suis francophile.

 

J'ai fait plus de 60 voyages dans la capitale de la France, et j'ai passé mes vacances en Normandie et à la Mer Méditerranée. Les Alpes Françaises ne me sont pas inconnues.

 

Ma fille Inge Franz a étudié les langues romaines, et spécialement linguistique et littérature française, espagnole, italienne et anglaise à l'Université de Kassel, d'Angers et de Francfort /Main.

 

Dans la poursuite de l'idée européenne, la tâche d'éditer un site bilingue pour vous, chères lectrices et lecteurs entre la Sarre et la Blies, m'a enthousiasmé.

 

Dans l'Hôtel de Ville, j'ai déjà fait un contact il y a quelques semaines, et j'avais visité le musée de la Faïence à Sarreguemines.

 

Une surprise agréable étaient les prix modérés et l'hospitalité dans l'hôtel Amadeus, près de la gare.

 

J'ai aussi fait la connaissance du Saint Nicolas de votre commune, Monsieur Muller.

 

Je salue spécialement ici l' honorable maire Monsieur Lett. député de l'Assemblée Nationale.

 

À une bonne amitié

 

Votre

 

Joachim Franz

éditeur

 

Voix de Sarreguemines

 

Kriftel, le 3 août 2013

 

 


 

Liebe Leserinnen,

Liebe Leser,

 

von meinem Blog lokalglobal.de soll jetzt noch als Unter-Rubrik der Blog La voix de Sarreguemines ins Leben gerufen werden.

 

Ich habe mein ganzes Leben in Frankfurt am Main verbracht, aber schon 1956 wurde ich nach einer ersten Reise nach Paris vom französischen Wirken und Wesen angezogen.

 

Lange, über 20 Jahre, hatte ich in der Nachbarschaft von Sarreguemines, Kalhausen, ein Ferienhaus gemietet. Mit Recht kann man mich als frankophil bezeichnen. Mehr als sechzig Reisen führte mich in die Landeshauptstadt, und Ferien verbrachte ich sowohl in der Normandie als auch am Mittelmeer. Die französischen Alpen sind mir nicht unbekannt. Meine Tochter Inge Franz (M.A.) hat Romanistik in Kassel, Angers und Frankfurt am Main studiert und wird meine in Deutsch geschriebenen Artikel in Französisch übersetzen.

 

In Verfolgung der europäischen Idee reizt es mich, eine zweisprachige Homepage für Sie, lieber Leserinnen und Leser zwischen Saar und Blies, herauszubringen.

 

Im Rathaus habe ich vor einigen Wochen bereits vorgesprochen und das herrliche Porzellanmuseum besichtigt.

 

Eine positive Überraschung war auch die Gastlichkeit und die soliden Preise bei der Übernachtung im Hotel Amadeus in der Nähe des Bahnhofs.

 

Auch den Nikolaus ihrer Gemeinde, Monsieur Muller, habe ich ebenfalls kennen gelernt.

 

Ein besonderer Gruß gilt an dieser Stelle Ihrem verehrungswürdigen Bürgermeister Monsieur Lett, Parlamentsabgeordneter in der Nationalversammlung in Paris.

 

Auf gute Freundschaft!

 

Ihr

 

Joachim Franz

Herausgeber

 

Voix de Sarreguemines

 

Kriftel, den 3. August 2013

 


 

Frankreich-Reise Ende Juli 2013

 

In Saarbrücken wollten Inge und Jochen die Stadtbahn bis Sarreguemines (Saargemünd) nehmen. Aber sie hatte Verspätung und deshalb nahmen sie lieber den Zug. Nach einer halben Stunde etwa waren sie in Saargemünd.

 

Dort gingen sie direkt zum Hotel Amadeus und konnten noch ein Hotelzimmer für 75 Euro bekommen. Es lag im 1. OG und hatte ein großes und ein kleines Bett, einen Schrank und einen Stuhl, dazu ein separates Klo und ein Bad mit Dusche.

 

Die Bahnhofsstraße hat mehrere Geschäfte: Bäckerei, Versicherung, mehrere Cafés, eines davon ist sogar eine Musikbar, ein Schreibwarengeschäft und ein oder zwei Restaurants. Gegenüber vom Bahnhof befindet sich eine Auto-Ecole (Fahrschule), die es schon vor etwa 40 Jahren dort gab.

 

Sie ruhten sich erst einmal aus und guckten Fernseher.

 

Dann ging Inge zum Intermarché und kaufte Karottensalat, Cornichons, Crème Fraîche, Baguette (beim Bäcker) und Weißwein, Camembert usw.

 

Der Intermarché ist ziemlich groß und man kann dort fast alles kaufen: Wäsche, Kleider, Haushaltsartikel, Essen, Getränke. Inge brauchte eine halbe Stunde, bis sie alles gefunden hatte. Aber frische Milch gab es leider nicht, dafür aber zwei Regale mit spanischen Lebensmitteln, ein halbes Regal mit türkischen und orientalischen Lebensmitteln und etwa vier Regalreihen mit Bier und Wein. Außerdem eine 20 Meter lange Fleischtheke, eine Käsetheke und eine Theke für Meerestiere und Fische.

 

Inge wollte noch einen Kaffee am Automat für 40 Cent kaufen, aber irgendwie ging es nicht. Sie dachte dann, es wäre doch besser, später Wein zu trinken und Wasser, bei der Hitze.

 

In Frankreich ist alles anders: Die Bürgersteige sind rot gestrichen, wenn auch die Farbe langsam nachlässt, und sie sind viel niedriger als in Deutschland und bestehen meist aus Asphalt. Die Fahrkartenautomaten sind ganz anders, was manch einen zur Verzweiflung bringen kann: Es gibt einen Knopf, den man drehen muss, um auf das Feld am Computer zu kommen, das man auswählen will. Wenn man es gefunden hat, muss man es validieren, d.h. man muss auf den Knopf drücken, dann muss man die anderen Optionen angehen, aber man muss auch Französisch können, um es zu verstehen. Wenn man dann endlich beim Ticket ist, braucht man entweder ganz viel Kleingeld oder eine Kreditkarte. Bei manchen Automaten kann man noch nicht einmal mit Kleingeld zahlen. Aber zum Glück war der Schalter auch offen, und wir konnten dort Fahrkarten nach Kalhausen kaufen.

 

Inge und Jochen wollten in einem Café frühstücken, aber um 8 Uhr waren noch alle geschlossen. Sie kauften Croissants beim Bäcker und konnten dann im Hotel im Frühstücksraum Kaffee trinken, der in einer Thermoskanne war. Das gesamte Frühstück hätte 9 Euro gekostet und bestand aus Schinken, Käse, Marmelade, Brot, Müsli und Früchten.

 

Sie saßen dann eine Stunde in dem Raum, nachdem Jochen mehrere Zeitungen nebenan gekauft hatte, aber Inge holte beim Norma noch Crème fraîche, welche Jochen zusammen mit dem Baguette aß, im Frühstücksraum. I

 

Im Schreibwarengeschäft erfuhren sie übrigens, dass es keine Mehrwertsteuer auf Zeitungen und Zeitschriften gibt in Frankreich, und dass der französische Staat manche Zeitungen (Le Monde) auch finanziell unterstützt hat, und kostenlos Zeitungen an Schulen verteilen ließ !

 

Auf Lebensmittel gibt es in Frankreich etwa 5,5 % Mehrwertsteuer und auf Luxusartikel 20 % MWSt (TVA).

 

In Luxemburg beträgt die Mehrwertsteuer übrigens 3 % (auf alles, also 1 % für jeden Prinzen – nämlich die drei Söhne des luxemburgischen Großherzogs, der auch eine Tochter hat).

 

Nach dem Frühstück (Jochen schlug der Frau an der Rezeption noch vor, bei dem neu zu gründenden „Voix de Sarreguemines“ mitzuarbeiten, als Reporterin vor Ort mit Französischkenntnissen) gingen sie zum Rathaus, wo Inge im Fundbüro nach dem verlorenen Schlüsselbund gucken wollte. Nach einigen Runden durch das Rathaus, wobei Inge sich mehrmals verlief und auch mal aus dem Haus hinausging und nicht wieder rein konnte, und nach mehrmaligem Fragen bei verschiedenen Angestellten des Rathauses fand sie endlich den Raum, wo auch das Fundbüro war. Die Dame sagte, sie würde mal gucken und kam mit einem Schuhkarton zurück, in dem sich mehrere Brief-Kuverts befanden. Sie guckte ein bisschen und sagte dann, es wäre wohl nichts dabei.

 

Am Eingang des Rathauses fragten sie, wo ein Internet wäre. Der Mann am Empfang sagte, das wäre in der Mediothek. Ein anderer Mann, der auch dort stand und alle gut kannte, sagte, er wisse den Weg und wolle sie dorthin bringen.

 

Der Mann am Empfang war auch bereit, der Zeitschrift mitzuteilen, dass sie ein Exemplar an den ZEILSHEIMER ANZEIGER schicken sollten, weil Jochen Journalist ist. Alle waren sehr freundlich und entgegenkommend.Man könnte gerade meinen, sie wären die einzigen Touristen in Saargemünd und alle wären total auf sie angewiesen (was in Touristengegenden wie Mallorca etwa ja bekanntlich nicht so der Fall ist, naja, es kommt drauf an)

 

Auf dem Weg dorthin erzählte der Mann, er wäre der offizielle Nikolaus von Saargemünd und würde vor Weihnachten in mehr als 40 Kindergärten gehen. Er war sehr nett und erzählte viel von sich. Jochen gab allen Visitenkarten.

 

Die Mediathek in der Einkaufspassage würde erst um 10 Uhr öffnen, deshalb beschlossen sie, doch gleich zum Bahnhof zu gehen, denn der Zug würde um 10.10 Uhr abfahren.

 

Sie konnten ihr Gepäck an der Rezeption des Hotels abstellen.

 

Am Bahnhof kaufte Jochen die Fahrkarten am Schalter. Der Zug hielt bis Kalhausen nicht. Und die Fahrt war sehr romantisch.Am Bahnhof von Kalhausen gab es einen Bahnbediensteten, der aber, wie Inge wusste, weder Fahrkarten verkaufen noch Auskunft geben konnte. Zum Glück gab es aber dort eine gut erhaltene Toilette.

 

Sie gingen zur Mühle in Weidesheim, weil sie die Besitzer kannten. Frau Massek war zum Glück zuhause und bat sie herein. Sie servierte ihnen Kaffee, und später Käsebrote und Apfelsaft, und Jochen konnte dort im Internet surfen.

Frau Massek rief auch Edgard Nussbaumer an, der herunterkam und sie redeten eine Stunde lang. Edgard erzählte, dass sein Bruder Eric nicht mehr Bauer wäre und alles an sein Sohn verkauft hätte, der jetzt zusammen mit Edgard die Landwirtschaft (Kühe, Mais, Raps usw.) betreibt.

 

Inge machte noch einen Spaziergang zu den Häusern, wo sie früher gewohnt hatten. Dabei sah sie jemand mit dem Traktor vorbei fahren, wahrscheinlich Edgard oder sein Neffe, der mit ihm zusammen jetzt die ganze Landwirtschaft betrieb …

 

Dann fuhren sie mit dem Zug um 13.36 Uhr wieder nach Saargemünd, holten ihr Gepäck und fuhren mit demselben Zug, der aus Strasbourg und Kalhausen kam, wieder nach Saarbrücken. Jochen fragte noch am Schalter, ob sie bestraft würden, wenn sie keine Fahrkarten hätten, aber der Schalterbeamte konnte ihm diesbezüglich keine Auskunft erteilen. Der Bahnhofsvorsteher jedoch sagte, es würde nichts passieren. Es kam auch kein Kontrolleur, und in Saarbrücken konnten sie dann ganz normal mit dem Zug nach Frankfurt fahren, wo die gemeinsame Reise endete.

 

Im Zug trafen sie einen Thailänder und eine Thailänderin, die nach Thailand fliegen wollten vom Flughafen Frankfurt. Der Thailänder redete die ganze Zeit, über chinesische Philosophie, und über vieles mehr.

 

Jochen bot auch dem Thailänder (intelligenter Student mit guten Deutschkenntnissen) eine Mitarbeit bei „Voix de Sarreguemines“ an und gab ihm den ZEILSHEIMER ANZEIGER. Das wäre auch interessant für den Thailänder, weil er sich für Wein interessierte. Seine Freundin war in Thailand Sommelière gewesen war und jetzt auch in Deutschland studierte, aber sie konnte nicht so gut Deutsch, nur Englisch.Am Flughafen stiegen beide aus mit ihren großen Koffern und gingen auf die weite Reise nach Thailand, die pro Person etwa 1200 Euro (nur für den Flug) gekostet hatte.