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Mainova-Strom mit sehr guter CO2-Bilanz

 

Nur 395 Gramm pro Kilowattstunde (g/kWh) beträgt der CO2-Ausstoß des verkauften Mainova-Stroms. Damit besitzt die Maino-va AG unter den Grundversorgern der 20 größten deutschen Städ-te die fünftbeste CO2-Bilanz. Dies ergab eine Studie der Leipziger Klimaschutzorganisation Klima ohne Grenzen. Am besten schnei-den die Stadtwerke Bielefeld mit 210 g/kWh ab. Dahinter folgen die SWB Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein Sieg GmbH mit 300 g/kWh, die Münchner SWM Versorgungs GmbH mit 305 g/kWh und die EnBW Vertriebs GmbH Stuttgart mit 324 g/kWh. Zum Vergleich: im deutschlandweiten Schnitt sind es 522 g/kWh.
Auch beim Anteil der erneuerbaren Energien belegt der Frankfur-ter Energiedienstleister mit Platz vier einen Spitzenrang. 41 Pro-zent beträgt der Anteil regenerativer Energien wie Wind und Son-ne am Mainova-Strommix. Die Münchner SWM Versorgungs GmbH steht mit 55 Prozent auf Rang eins. Mit 47,4 Prozent folgt die SWB Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein Sieg GmbH. Der Strommix des Hamburger und Berliner Grundversor-gers Vattenfall weist einen Anteil erneuerbarer Energien von 42,8 Prozent auf. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 24 Prozent.
Studie:
Mehr Informationen zur Studie finden Sie im Internet unter
www.klimaohnegrenzen.de


 

Mainova kann steigende EEG-Umlage
teilweise abfedern
Keine Preiserhöhung bei Gas
bis Ende der Heizperiode
 
(15.11.13) Zum Jahresbeginn 2014 steigen die staatlichen Anteile am Strompreis erneut an. Erstmals entfallen im nächsten Jahr mehr als 50 Prozent des Strompreises auf Steuern, Abgaben und Umlagen. Insgesamt ergibt sich im Grundversorgungsgebiet der Mainova eine Erhöhung der staatlichen Anteile um netto 0,77 Cent je Kilowattstunde (0,92 Cent/kWh brutto).

Die Mainova kann diese Preissteigerungen teilweise kompensieren. Für die Kunden im Grundversorgungstarif bedeutet dies einen Vorteil von netto 0,17 Cent /kWh (0,21 Cent/kWh brutto). Das ist rund ein Viertel der staatlichen Preissteigerung. Der Preis für eine Kilowattstunde Strom erhöht sich dadurch ab dem 1. Januar im Grundversorgungsgebiet lediglich um netto 0,60 Cent/kWh (0,71 Cent/kWh brutto). Inklusive Mehrwertsteuer ergibt sich damit eine Preisanpassung von brutto 28,43 auf 29,14 Cent/kWh. Der Grundpreis bleibt unverändert. „Wir haben alle Anstrengungen unternommen, um die Preissteigerung möglichst gering zu halten. Durch einen günstigeren Energieeinkauf sowie die Optimierung interner Prozesse ist es uns gelungen, den wachsenden Staatsanteil abzufedern“, sagt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG.

Bei den Tarifen Smart und Direkt bleiben die Preise stabil. Hier machen sich unterschiedliche Beschaffungsstrategien bemerkbar. Norbert Breidenbach, Vertriebsvorstand der Mainova AG: „Die Strommengen für den Grundversorgungstarif beschaffen wir über einen Zeitraum von drei Jahren. Damit sichern wir die Stromversorgung langfristig ab und sind nicht von den Schwankungen des Börsenstrompreises abhängig. Die Strommengen für die Tarife Smart und Direkt besorgen wir kurzfristiger. Dadurch profitieren die Kunden hier unmittelbar von den historisch niedrigen
Börsenstrompreisen. Wir können die steigenden Staatsanteile in diesen Tarifen vollständig ausgleichen.“

Die Mainova bietet ihren Kunden die Möglichkeit, sich langfristig von der Entwicklung der staatlichen Preisbestandteile unabhängig zu machen. „Mit dem Festpreistarif Mainova Strom Smart können sich preisbewusste Kunden eine Preisgarantie bis zum Jahresende 2014 sichern“, erläutert Vertriebsvorstand Breidenbach.

Gute Nachrichten gibt es auch für alle Gaskunden der Mainova: Die Preise bleiben mindestens bis zum Ende der laufenden Heizperiode stabil.

Beispielrechnungen für die Strompreisanpassung
In der Grundversorgung steigen die Kosten für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 kWh um monatlich brutto 1,48 Euro oder 2,27 Prozent. Ein Singlehaushalt (1.000 kWh pro Jahr) zahlt brutto 0,59 Euro beziehungsweise 2,0 Prozent im Monat mehr.

 


 

Provadis-Hochschule begrüßt 201 neue Studierende

Eröffnungsveranstaltung für Erstsemester
 
(15.10.12) F-Höchst - Zum Wintersemester 2012 haben 201 neue Studierende ihr berufs- oder ausbildungsbegleitendes Bachelor-Studium an der Provadis School of International Management and Technology aufgenommen. Die 2003 gegründete private Hochschule mit Sitz im Industriepark Höchst zählt nun insgesamt rund 750 Studierende und erreicht damit einen neuen Spitzenwert. Dennoch bietet die Hochschule in allen Studiengängen noch freie Plätze. Der zehnte Studienjahrgang der Provadis-Hochschule wurde im Rahmen einer Begrüßungsveranstaltung offiziell willkommen geheißen. Außerdem erhielten zehn bereits aktive Studierende ihre „Deutschland-Stipendien“ für hervorragende Leistungen und besonderes Engagement, die im Rahmen und mit Mitteln eines Förderprogramms des Bundeswissenschaftsministeriums von verschiedenen Stiftungen und Unternehmen aus dem Industriepark Höchst gestiftet wurden. Diese Stipendien - 300 Euro monatlich für ein Jahr – werden jeweils hälftig vom Bund und von einer fördernden Institution getragen.


Lernen für das Leben: Rund 200 Studierende beginnen im Wintersemester 2012 ihr berufs- oder ausbildungsbegleitendes Bachelor-Studium an der Provadis School of International Management and Technology
***

Betriebswirtschaftslehre bei Studenten immer noch sehr beliebt
Die größte Gruppe innerhalb des neuen Studienjahrgangs stellen zwei BWL-Gruppen bei der Deutschen Telekom mit 61 Studierenden, gefolgt von 55 angehenden Chemie-Ingenieuren. 30 neue Studierende der Provadis Hochschule nehmen ein Studium im Bereich Business Administration (Betriebswirtschaftslehre) auf, im Studiengang Biopharmaceutical Science gibt es 22 neue Studierende, und im Fachbereich Business Information Management (Wirtschaftsinformatik) wurden 16 Erstsemester begrüßt. 64 der neuen Provadis-Studierenden sind berufstätig, 32 junge Frauen und Männer absolvieren das Studium parallel zu ihrer Ausbildung. Die Mehrheit hat das Modell des Dualstudiums gewählt.

Telekom-Studiengang: 40 erfolgreiche Bachelor-Absolventen verabschiedet
In der vierten Auflage eines eigens mit der Deutschen Telekom zusammen entwickelten Studienganges starten in diesem Jahr 61 Mitarbeiter dieses Unternehmens aus ganz Deutschland ihre Qualifizierung, die speziell auf die Anforderungen der Telekommunikationsbranche zugeschnitten ist und am Studienort Darmstadt durchgeführt wird. 40 erfolgreiche Bachelor-Absolventen des vorhergehenden Telekom-Studienjahrganges waren am Vorabend, dem 12. Oktober, in einer feierlichen Abschlussveranstaltung vom Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Uwe Faust verabschiedet worden.

Im neuen Master-Studiengang Industrial Chemistry haben weitere 16 berufstätige Studenten mit ihren Studien begonnen. Dieser Studiengang wurde in enger Zusammenarbeit mit Führungskräften und Praktikern aus namhaften Industrieunternehmen entwickelt und qualifiziert die angehenden Führungskräfte entlang der industriellen Wertschöpfungskette der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

Die Zahl der Studierenden an der Provadis-Hochschule hat mit ungefähr 750 einen neuen Rekordwert erreicht. „Die Hochschule hat sich in den letzten Jahren erfreulicherweise sehr gut entwickelt“, so Faust. Sie werde sich jedoch weiterhin durch kleine Lerngruppen und den direkten Kontakt zu Professoren und Mentoren sowie eine intensiv in die Berufspraxis integrierte Konzeption von anderen Hochschulen abheben. Es werde eine anstrengende, aber auch sehr spannende Studienzeit werden, mit der sich die Studierenden ausgezeichnete Karrieremöglichkeiten erarbeiten, versprach Faust den Anwesenden. Ein weiterer Zuwachs an Studierenden sei dennoch wünschenswert und bei gleichbleibend hoher Qualität des Studiums auch möglich, so werden etwa die Vorlesungen in Klassenstärke gehalten.

 

 

 

 

Neujahrsgrußwort des Oberbürgermeisters

 



Liebe Frankfurterinnen, liebe Frankfurter,

für das politische Frankfurt war es ein Gezeitenwechsel. Im Sommer endete
nach siebzehn Jahren die längste Amtsperiode eines Frankfurter
Stadtoberhauptes, und eine der erfolgreichsten dazu: Einer Persönlichkeit
wie Petra Roth im Amt zu folgen, ist eine Verpflichtung. Für mich galt es,
nicht nur das persönliche Leben privat und beruflich neu zu ordnen. Auch
ein neues Leitungsteam musste zusammengestellt und die Beziehung zu einem
Magistrat mit anderer politischer Mehrheit auf eine tragfähige Basis
gestellt werden, und das Wichtigste: Es gilt, diejenigen Themen anzugehen,
mit denen ich meinen Wahlkampf bestritten habe, und zu deren Bearbeitung
ich von den Bürgerinnen und Bürgern ins Amt gewählt wurde. Dabei geht es
mir um bezahlbaren Wohnraum, Kampf für mehr Bildung und gegen Kinderarmut,
Würde im Alter, Kampf gegen Fluglärm und die Internationalität der Stadt
als Wirtschaftsfaktor.

Erste Zeichen sind gesetzt. Es ist gelungen, erhebliche Mittel für den Bau
und die Förderung zusätzlicher Wohnungen zu mobilisieren, erste
zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen wurden auf den Weg gebracht und auch im
sozialen Bereich wurden Gelder zur Verfügung gestellt. Für die kollegiale
Zusammenarbeit bei der Einfügung dieser und weiterer Programme in die
Haushalte des kommenden Jahres möchte ich den Fachdezernenten nochmals
meinen Dank aussprechen.

Noch wichtiger – und künftig immer wichtiger – als die
politische Übereinkunft über solche Projekte ist freilich deren
Finanzierbarkeit. Die Probleme rund um die gemeinsame Währung und die
Verschuldung der öffentlichen Haushalte werden auch Frankfurt nicht
unberührt lassen. Viele hessische Kommunen haben keinen anderen Weg aus
den Schulden mehr gesehen, als sich unter den finanziellen Schutzschirm des
Landes zu flüchten. Wir werden in den kommenden Jahren verfolgen können,
welche Auswirkungen dies haben wird. Deshalb werde ich weiter darauf
drängen, dass alle Bereiche der Stadtverwaltung nach Einsparpotentialen
und Einnahmeverbesserungen suchen, und wir werden alle Investitionsvorhaben
auf den Prüfstand stellen müssen, ob sie überhaupt, zum jetzigen
Zeitpunkt oder in der angepeilten Größenordnung verwirklicht werden
müssen.

Oberstes Ziel muss es dabei sein, die Leistungsfähigkeit und
Attraktivität Frankfurts als internationalen Wirtschaftsstandort für die
Bürger zu erhalten und auszubauen. Nur wo Geld verdient wird, kann auch
welches ausgegeben werden. Der Stadtpolitik ist es in den vergangenen
Jahrzehnten weitgehend gelungen, wirtschaftliche Standortfaktoren und
menschliche Lebensqualität so zu steigern, dass nicht das eine auf Kosten
des anderen ging. Darauf sind wir zu Recht stolz.

Der Ausbau des Flughafens und die Reorganisation der Flugbewegungen haben
diese Balance empfindlich gestört. Sie haben in einigen Stadtteilen, aber
auch etlichen Anrainergemeinden zu Lärmbelastungen geführt, die den
Menschen dort nicht zuzumuten sind. So wichtig die wirtschaftliche
Zukunftsfähigkeit der Region auch ist, so essentiell ist auch ihr Erhalt
als attraktiver Wohnstandort. Das eine ist ohne das andere auf Dauer nicht
zu haben.

Dazu zählt auch, dass die Stadt für ihre Menschen bezahlbar bleibt. Einer
Verdrängung von Bürgern mit mittleren und niedrigeren Einkommen aus der
Stadt infolge immer weiter steigender Mieten und Wohnungspreise dürfen wir
nicht tatenlos zusehen. Mit Sozialromantik hat das nichts zu tun. Es ist
jetzt schon schwierig genug, Fachkräfte in den nicht so gut bezahlten
Berufen zu gewinnen, ohne die weder die Stadt noch ihre Wirtschaft
funktionieren können. Für diese Menschen sind Lebenshaltungskosten ein
Standortfaktor.

Dabei ist die Ressource „Boden“ nicht unendlich vermehrbar.
Irgendwann sind die letzten Reserven verbraucht, und auch ein paar
Stockwerke hier, ein wenig Nachverdichtung da werden uns nicht den Wohnraum
bescheren, den wir für das – an sich sehr erfreuliche –
Wachstum der Stadtbevölkerung brauchen. Hier wird ein Schwerpunkt auf die
Umwandlung von nicht benötigtem Büro - in Wohnraum liegen müssen. Auf
die Dauer werden wir diese Aufgabe aber nur in Zusammenarbeit mit den
Umlandgemeinden bewältigen können, die von der Dynamik der Region ebenso
profitieren wollen wie wir.

Mit diesen Herausforderungen steht Frankfurt in dieser Welt nicht allein
da, und so wollen wir das Netz unserer Partnerstädte auch dazu nutzen,
gemeinsam über die Lösung urbaner Zukunftsprobleme nachzudenken.
Besonders gefreut habe ich mich über die Ergebnisse unserer Reise in die
türkische Stadt Eskişehir, die hoffentlich als ein weiterer Knoten
unser internationales Netzwerk verstärken wird. In der angespannten
Situation im Nahen Osten war es eine Selbstverständlichkeit, unseren
Freunden in Tel Aviv mit einem Besuch unserer Solidarität zu versichern.

Bei diesen sehr erfreulichen, aber auch bei den schwierigeren Aufgaben,
hoffe ich einmal mehr auf eine aktive Bürgergesellschaft, auf alle
Frankfurterinnen und Frankfurter, die sich in Vereinen und Verbänden, in
Kirchen und Sozialeinrichtungen oder ganz konkret in Stadtviertel und
Nachbarschaft für die Belange ihrer Mitmenschen einsetzen.

Ihnen allen, uns allen, wünsche ich ein gutes, gesundes, erfolgreiches
Neues Jahr!

Ihr
Peter Feldmann

 

 

 

 

 

    

Das Restaurant für Gourmets
Robert-Koch-Str. 120
65779 Kelkheim-Ruppertshain
Tel. 06174-964673
www.merlin-zauberberg.de
info@merlin-zauberberg.de

 

 

 

 


 

Widerstand gegen Pharma-Marketing-Methoden

 

KV Hessen und AOK Hessen wollen Qualität der medikamentösen Versorgung verbessern

Gemeinsame Pressemitteilung von KV Hessen und AOK Hessen

(16.02.07) Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KV Hessen) und die AOK Hessen haben heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt die nächsten Schritte des seit Herbst 2006 laufenden Projekts zum Arzneimittelmanagement vorgestellt. Ziel der in Deutschland ein-maligen Kampagne ist es, die Versorgungsqualität der Versicherten in Hessen dadurch zu steigern, dass Ärzte und Patienten industrieunabhängig über Arzneimittel informiert werden. Das Bedürfnis hierfür ist bei Ärzten und Patienten nachweislich vorhanden.
Für Dr. med. Gerd W. Zimmermann, den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der KV Hessen, steht die objektive Information der hessischen Ärzte über Arzneimittel im Vordergrund: „Nur mit industrieunabhängigen Informationen ermöglichen wir es unseren Mitgliedern, dem immensen Marketingdruck der Pharmaindustrie wirksame Argumente entgegen zu setzen. Dann ist ein Arzt auch in der Lage, sein Verordnungsverhalten zu verändern und gemeinsam mit dem Patient die beste Therapie festzulegen.“ Die mitunter fragwürdigen Vertriebsmethoden von Pharma-Vertretern führen nicht selten dazu, dass die behauptete Wirkung eines neuen Präparates um einiges höher ausfällt als sie es tatsächlich aufgrund von Studien ist. Das bestätigt auch Peter Litzinger von der AOK Hessen: „Patienten und Ärzten werden häufig Vorteile suggeriert, die sich lediglich aus der einseitigen Interpretation von Studien ergeben. Doch nicht jedes Präparat, das vom Hersteller als Innovation teuer verkauft wird, wirkt tatsächlich besser.“ Gemeinsam wolle man des-halb über den Einfluss der Pharma-Industrie aufklären. Ärzte sollen dazu befähigt werden, Aussagen der Industrie in Frage zu stellen und kritisch zu begegnen. Dr. Zimmermann stellt auch klar, dass es bei dem Projekt nicht darum geht, Pharmavertreter zu „unerwünschten Personen“ in Hessens Praxen zu machen. Vielmehr sollen die besser informierten Ärzte den Pharmavertretern „auf Augenhöhe“ begegnen und ihr eigenes Verordnungsverhalten angemessen reflektieren können.
Beide Kooperationspartner stellten anlässlich der Pressekonferenz die Ergebnisse von Befragungen hessischer Ärzte und AOK-Versicherter vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Beide Gruppen wünschen sich mehr unabhängige Informationen über Arzneimittel. In abgestimmten Mailings werden Ärzte und Versicherte über unterschiedliche Erkrankungen sowie medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungsverfahren informiert. Außerdem wurde der erste Teil einer Audio-Akademie vorgestellt. Das Hörbuch „Pharmamarketing“ vermittelt auf innovative Weise, welche ausgefeilten Strategien

hinter den Besuchen stecken.

 

 

 

 

 

So wurde die

 

Zigarettenindustrie kriminell

 

Anfang April bringt der kämpferisch engagierte Verlag „Zweitausendeins“ von Michael Adams als Herausgeber ein Buch heraus, das bis jetzt erst noch nur einen Arbeitstitel hat: Der Anfang vom Ende der Zigarettenindustrie.

Es befasst sich mit den eigentlich unglaublichen Ergebnissen der Senatsanhörungen in Washington, die in monatlichen Verhören herausfanden, wie sich große Markenhersteller von Zigaretten zu einem Kartell zusammengeschlossen haben, das die Verbraucher über die Gefahren des Zigarettenrauchens systematisch täuscht, sie seit 50 Jahren die gesundheitlichen Risiken des Rauchens und auch des Passivrauchens kannten und trotzdem die Gefährlichkeit ihrer Zigaretten in Marketingkampagnen und durch gekaufte Wissenschaftler als eine noch „offene Frage“ darstellen ließen, wie sie durch die Beigabe von bis zu 600 Zusatzstoffen das Suchtpotenzial und die Gesundheitsschädlichkeit der Zigaretten im Vergleich zu naturbelassenem Tabak erheblich steigerten, wie sie die Light-Zigaretten entwickelten und so verhinderten, dass um ihre Gesundheit besorgte Raucher mit dem Rauchen aufhörten, obwohl die angeblich niedrigeren Teer- und Nikotinwerte irreführend und verharmlosend waren, da die Konsumenten den Rauch tiefer und länger einziehen, um an das suchtbedingt verlangte Nikotin zu gelangen, und sich durch dieses „Kompensationsrauchen“ eine wesentlich höhere Schadstoffbelastung einhandeln, und wie sie, entgegen eigenen Beteuerungen, mitWerbemaßnahmen Kinder und Jugendliche zu Rauchern machten. Zur Vertuschung ihrerMethoden und der Beweise ihrer internen Kenntnisse von Krankheit und Tod durch ihre Produkte betrieben Zigarettenfirmen weltweit mit großem Aufwand eine Dokumentenvernichtungspolitik. Die hier präsentierten Beweismittel und Gerichtsdokumente enthüllen in klarer und deutlicher Sprache das Einflussnetz, das Tabakfirmen mit Hilfe von Gesundheitsbeamten und Wissenschaftlern spannten, um ihre Geschäfte trotz schrecklicher Folgen für die Raucher betreiben zu können.