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Hilfe für gefährdete Hamster

 


Auf einem Ackerstreifen hinter der Zeilsheimer Schule stand bis Anfang Oktober noch Weizen, der aber nicht mehr geerntet und verzehrt werden kann. Der Grund: Hier wurde ein Schutzraum in der Größe von 1600 Quadratmeter für den Feldhamster angelegt, die in Europa vom Aussterben bedroht sind. Wegen der Zersiedlung unseres Landes durch Straßen, Gebäude und die Eisenbahn ist das Überleben dieser etwa 20 bis 30 Zentimeter großen Tierchen mit schwarzen, braunen und weißen Flecken gefährdet.

Im Jahr 2013 gab es noch 124 Feldhamsterbaue, wobei jeder Hamster bis zu neun Baue anlegt. Da kann man sich ja ausrechnen, dass es in Wirklichkeit nur etwa 13 bis 14 Hamster hier gibt. Die EU fördert deshalb die Projekte zum Schutz und zum Überleben der Feldhamster, die nur 2 bis 3 Jahre alt werden und pro Wurf etwa 2 bis 4 Junge zur Welt bringen.

Nächstes Jahr soll auf dem Ackerstreifen schnell wachsender Klee und Luzerne wachsen, den die Leckermäuler auch gern fressen. Jetzt begibt sich der Feldhamster erst mal in den Winterschlaf, wozu er Höhlen gebaut hat, die 80 Zentimeter unter der Erde liegen, deshalb wurde der Weizen mittlerweile abgeerntet und untergepflügt. Der wirtschaftliche Schaden beträgt dadurch etwa 200 Euro, der von der EU ersetzt wird.

Der Antrag auf finanzielle Unterstützung durch die EU kann übrigens beim für Frankfurt zuständigen Amt für den Ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis gestellt werden. Dieses Amt errechnet die Höhe der Zuschüsse, so teilte Volker Rothenburger vom Umweltamt mit. Auch in anderen Stadtteilen Frankfurts gab und gibt es solche Projekte zum Schutz der Hamster, etwa in Sindlingen und Bergen-Enkheim. 1999 wurde auch in Eschersheim versucht, die Feldhamster vom Aussterben zu schützen, aber leider gibt es jetzt hier keine Hamster mehr, wie Rothenburger vom Umweltamt mitteilte. Auch Tierarten wie etwa bestimmte Fledermausarten, Zaun- und Mauereidechsen, manche Spechtarten, Käfer, die in Altholz wohnen, die Knoblauchkröte, der Moorfrosch, der Ziegenmelker gehören zu den unter Schutz gestellten Tieren in der Europäischen Union, und speziell hier in Hessen.

Man konnte jedenfalls auf dem für die Hamster-Förderung vorgesehenen Feld keinen Raps für das nächste Jahr anbauen, da es im Oktober dafür zu spät ist. Bauer Börner sagte, dass man den Weizen letztes Jahr wegen der besseren Witterung auch an das Vieh hätte verfüttern können, dass er aber keine Viehhaltung betreibe, und dass sich außerdem der Aufwand nicht gelohnt hätte, extra für diesen Ackerstreifen einen Mähdrescher zu holen.

Börner hat selbst schon einige Hamster gesehen, wenn es einen Rübenhaufen gab, den sie neugierig beschnupperten. Jedenfalls können diese Nagetiere froh sein, dass man in Zeilsheim versucht, ihren Lebensraum zu erhalten.

 

Inge Franz

 

 

 

Maria Berk, die gute Seele von Zeilsheim

Jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken im Dienst am Nächsten

 

40 Jahre im Dienst der Stadt Frankfurt, 40 Jahre im Dienst am Nächsten, 40 Jahre Dienst bei den Ärmsten der Armen – ein wahrhaft beeindruckendes Dreifach-Jubiläum von Sozialbezirksvorsteherin Maria Berk, `der guten Seele von Zeilsheim`, wie sie in der Laudatio anlässlich des ihr zu Ehren veranstalteten Festaktes genannt wird.

Sie ist bekannt wie der sprichwörtlich `bunte Hund` - Maria Berk, von ihren vielen Freunden liebevoll Mary genannt. Sie gehört zum schönen Stadtteil Zeilsheim wie die unter Denkmalschutz stehende `Colonie` . Und mit ihrer vorbildlichen nimmermüden Einsatzbereitschaft hat sie sich inzwischen schon fast selbst ein Denkmal gesetzt. Nächstenliebe wird in ihrem Leben ganz groß geschrieben. Helfen in jeder Form und sich für ihre Mitmenschen engagieren ist für Frau Berk wichtiges und sinnvolles Anliegen.

 

 

 

Herr Gerling, Frau Dr. Teufel, Frau Berk und Frau van den Borg vor dem DRK-Heim, in dem der Jubiläumsempfang stattfand.
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In einem Festakt wurde nun ihr jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement zum Wohle der Bevölkerung gewürdigt. Frau van den Berg. Leiterin des Jugend- und Sozialamtes, und Frau Dr. Teufel vom Deutschen Roten Kreuz sowie Landtagsabgeordneter Alfons Gerling hoben das herausragende Engagement und die fundierte Kompetenz von Maria Berk hervor. Der Feststellung von Alfons Gerling, „Maria Berk hat ein großes Herz für alle Menschen“ stimmten die Festgäste mit großem Applaus zu.

In ihrer Dankesrede erinnerte Maria Berk an ihren Vater Paul Weck, vielen Alt-Zeilsheimern noch in bester Erinnerung, der ihr den sozialen Weg gewiesen hat mit dem Ausspruch: „Nimm dich den Ärmsten der Armen an, denn die haben es verdient!“ An diesen Satz, so Frau Berk, habe sie sich in ihrem ganzen Leben gehalten. „Mein Vater war der beste Lehrherr, den ich mir für meine Arbeit wünschen konnte.“

Maria Berk möchte auch künftig ihre ehrenamtliche, soziale Arbeit zum Wohle der Bevölkerung fortsetzen, dazu gehört u.a. auch ihre Tätigkeit als Vorsitzender der DRK-Ortsvereinigung Zeilsheim.

 

 

 

 

30 Jahre Zeilsheimer Nachmittag
Ein Jubiläumsprogramm voller Höhepunkte
 

(05.11.12) Auch nach nunmehr 30 Jahren hat der `Zeilsheimer Nachmittag` nichts von seiner Attraktion verloren. Im Gegenteil! Bestens war die fröhliche Stimmung im vollbesetzten Großen Saal der Saalbau-Stadthalle beim 30. Zeilsheimer Nachmittag, zu dem der örtliche Vereinsring die Bevölkerung eingeladen hatte. Und die hohen Erwartungen des Publikums auf das Jubiläumsprogramm wurden voll erfüllt.

Musikalisch eingestimmt wurden die Gäste von Michael Kunz. dem `Zauberer` an der Wersi-Orgel. Bei Kaffee und Kuchen genossen die zahlreichen Gäste die heitere Stimmung. Die gemütliche Kaffeerunde bot wieder einmal die willkommene Gelegenheit zu Gesprächen, zum Wiedersehen und zum Kennenlernen der Tischgesellschaft, bevor das Programm begann..

Amüsant moderiert wurde das Bunte Zeilsheimer Nachmittag vom Allroundkünstler Benny Maro, der die drei vergangenen Jahrzehnte auf charmante Weise Revue passieren ließ. Erinnerungen wurden geweckt …


Thalia-Chor, wie immer, ein künstlerisches Erlebnis
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Die beliebte Folkloregruppe St. Markus aus dem benachbarten Stadtteil Nied begeisterte mit israelischen und russischen Tänzen. Der Zeilsheimer Volkschor Thalia ist alle Jahre wieder Garant für künstlerischen Hochgenuss und mit ihrem Gardetanz erfreuten `Die Tweetys` von der Frankfurter Karnevalsgesellschaft "Die Eulen" das Publikum.


Viel Applaus für Stargast Claudia Wilde
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Als Stargast brillierte die junge Sängerin Laura Wilde. Charmant bezog sie das Publikum in ihren musikalischen Reigen schöner Lieder mit ein. Singend wechselte sie von der Bühne in den Festsaal und animierte die Gäste zum Mitmachen.

Vereinsringvorsitzender Bernd Bauschmann hatte zuvor die Gäste willkommen geheißen. Sein besonderer Dank galt den Sponsoren (u.a. Volksbank Höchst, Infraserv Höchst, Stadt Frankfurt), ohne deren Unterstützung eine Veranstaltung dieser Größe nicht möglich wäre. Ebenso dankte er den `unsichtbaren` fleißigen Helferinnen und Helfern, die Jahr für Jahr erheblichen Anteil am Gelingen des `Zeilsheimer Nachmittag` haben.

Dr. Thomas Hertel von Infraserv Höchst hatte bereits zum dritten Mal mit Freude die Schirmherrschaft für den Zeilsheimer Nachmittag übernommen. In seinem Grußwort dankte er dem Vereinsringvorsitzenden Bernd Bauschmann und den Menschen im Hintergrund für ihr Engagement, eine solche Veranstaltung wie den Zeilsheimer Nachmittag zu organisieren, Er gratulierte zum 30jährigen Jubiläum und wies darauf hin, dass auch bei Infraserv Höchst im nächsten Jahr ein Jubiläum ansteht, nämlich das 150.!. Tradition und Zukunft müsse gleichermaßen im Auge behalten werde, empfahl er.


Dankbar nimmt Bernd Bauschmann den `gefüllten` Briefumschlag von Stadträtin Birkenfeld entgegen
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Auch Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Frankfurts Sozialdezernentin, lobte das Engagement des Zeilsheimer Vereinsrings, eine Veranstaltung dieser Größe zu inszenieren. Sie halte es für sehr wichtig, dass diese Vereinstradition gepflegt werde, die junge und ältere Menschen vereine, denn alle Generationen brauchten Zuwendung. Und Geselligkeit sei wichtig zur Kontaktpflege. Schmunzelnd merkte sie an, dass der Vereinsringvorsitzende Bernd Bauschmann aktiv dafür gesorgt habe, dass der Nachwuchs gesichert ist – nämlich mit der Geburt seiner Zwillinge im vergangenen Jahr. (Die beiden Einjährigen, Mia und Jonas, waren übrigens die jüngsten Gäste beim Zeilsheimer Nachmittag, den sie allerdings nur vom Nebenraum aus gutbehütet erleben konnten.)

„Mir ist es wichtig, dass die Erfahrungen und Leistungen der älteren Generation angemessen gewürdigt werden“, sagte Frau Birkenfeld. „Die Vereine spielen hierbei als Brücke zwischen Alt und Jung eine wichtige Rolle. Das Programm, das die Vereine für heute auf die Beine gestellt haben, ist beeindruckend.“ Weiter sagte sie, dass die Stadt Frankfurt Vereinsaktivitäten weiterhin unterstützen werde, Sie ließ ihren Worten gleich Taten folgen und überreichte Bauschmann einen `gefüllten` Briefumschlag, den dieser dankbar für den Vereinsring entgegennahm.


Alle Mitwirkenden beim Schlussapplaus auf der Bühne
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30 Jahre Zeilsheimer Nachmittag bedeuten 30 Jahre Frohsinn und Gemeinsamkeit in Frankfurts westlichstem Stadtteil.

Mitgefeiert beim Jubiläumsnachmittag haben in der vollbesetzten Stadthalle auch Dr. Bernadette Weyland (Frankfurts Erste Bürgerin), Manfred Ruhs (Vorstandsvorsitzender der Volksbank Höchst), Landtagsabgeordneter Alfons Gerling, Henning Brandt (`Bürgermeister` von Höchst), Robert Woggon von Infraserv Höchst, Stadtältester Hans-Dieter Bürger, Bundestagsabgeordneter Dr. Matthias Zimmer, Die Vereinsringskollegen Thomas Meder (Höchst), Franz Ilg (Sindlingen) Engelbert Dominsiki (Nied), sowie der Stadtverordnete Uwe Serke und Ortsbeirat Albrecht Fribolin. (ir)