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Strom wird zu Gas verarbeitet

Mainova testet neue Anlage
von Karl-Heinz Stier
 
 

 

 

Wie man überschüssigen Strom aus regenerativen Energien wie Wind – und Solargewinnung speichern kann, hat die Mainova AG in einer ersten deutschen Demonstrationsanlage in Frankfurt vorgestellt. „Anstatt Windräder oder Photovoltaikanlagen abzustellen, sorgen wir dafür, dass die vorhandenen Energien in Gas umgewandelt werden können“, betonte Dr. Constantin H. Alsheimer, der Vorsitzende des Vorstandes. Mitfinanziert wird das 1,5 Millionen teure Objekt, hinter dem13 kommunalen Thüga-Partnern stehen, auch vom Land Hessen. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir nannte die Vorzeigeeinrichtung einen „innovativen Betrag zur notwendigen Entwicklung der Speicher-Technologie und einen wunderbaren Tag für die Energiewende“.


Dr. Constantin H. Alsheimer, Dr. h. c. Petra Roth, Eveline Lemke, Tarek Al-Wazir und Uwe Becker  vor der Strom zu Gas-Demonstrationsanlage.
Foto: Mainova AG
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Zur Erläuterung: die Demonstrationsanlage wandelt zu viel Strom im Netz in chemisch gebundene um und macht somit Strom, speicherbar. Die von der Mainova konzipierte und gebaute Gasdruckregelmess– und Mischanlage sorgt dafür, dass die Zumischung an Wasserstoff am Gasverteilnetz zwei Volumenprozent nicht überschreitet. Die Anlage wird pro Stunde rund 60 Kubikmeter Wasserstoff erzeugen und so in einer Stunde 3000 Kubikmeter mit Wasserstoff angereichertes Erdgas in das Netz einspeisen. Ab 2016 ist eine Erweiterung der Demonstrationsanlage angedacht. Dann soll der Wasserstoff zu Methan umgewandelt und in das Gasverteilnetz eingespeist werden. Experten gehen davon aus, dass das deutsche Gasnetz den überschüssigen Wind–und Sonnenstrom von 30 Tagen speichern kann. Zum Vergleich: die deutsche Pumpspeicherkraftwerke sind bereits in sechs Stunden gefüllt.

Zur Einweihung waren auch die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Eveline Lemke, der Aufsichtsratsvorsitzende der Mainova, Uwe Becker und Dr. h.c. Pera Roth, die Aufsichtsratsvorsitzende der Thüga Aktiengesellschaft als Projektkoordinatorin erschienen. Letztere lobte das gemeinsame Engagement aller Beteiligten: „Wenn Kommunen und Stadtwerke ihre Kräfte bündeln, dann ist das klug, effizient und verantwortungsvoll“.

Mainova-Chef Dr. Alsheimer wies zum Schluss auf die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts hin. „Wir müssen die Investitionen senken und den Wirkungsgrad erhöhen“. Nach seiner Meinung ist man erst bei einem Viertel der bisherigen Kosten wirtschaftlich, die man durch technischen Fortschritt erreichen müsse. Genauso wichtig sei, so sagte Alsheimer mit Blick auf die Politik weiter, die Kosten weiter durch Umlagen zu entlasten und dabei neue Betriebserfahrungen zu sammeln.

 


 

 

Bilanz der Mainova für das Geschäftsjahr 2013
Stabiles Ergebnis in unruhigen Zeiten
 

 

 

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) der Mainova im Geschäftsjahr 2013 beträgt 136,6 Millionen Euro. Es übertrifft das Vorjahresergebnis somit um 17 Millionen Euro. Der Umsatz beträgt 2,2 Milliarden Euro. Er liegt damit rund 10 Prozent über dem Vorjahr. „Wir haben ein ordentli-ches Ergebnis in einem weiterhin angespannten Marktumfeld erzielt“, erklärt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG. Dazu haben neben den Ergebnisverbesserungen aus dem Effizienzprogramm EINS, weitere Kundenzuwächse, die vorteilhafte Wit-terung sowie ein Einmaleffekt aus einem Anlagenverkauf beigetragen.


Mainova Vertriebsvorstand Norbert Breidenbach, der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG Dr. Constantin H. Alsheimer, Mainova-Technikvorstand Dr.-Ing. Peter Birkner und Mainova-Pewrsonalvorstand Lothar Herbst bei der Bilanzpressekonferenz
Foto: Mainova AG
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Ergebnisbeiträge entlang der Segmente unterschiedlich
Im Segment Erzeugung ist ein leichter Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Millionen Euro auf 15,6 Millionen Euro zu verzeich-nen. Positive Effekte aus witterungsbedingt gestiegenen Wärmeerzeu-gungsmengen sowie eine Vereinbarung über das Vorhalten von Kraft-werksleistung wirken dem marktbedingten Ergebnisrückgang in der Stromeigenerzeugung entgegen. Der Wegfall von frei zugeteilten CO2-Zertifikaten belastet das Ergebnis ebenfalls.

Das Ergebnis der Stromversorgung verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 20,6 Millionen Euro. Einerseits behauptete sich der Vertrieb in einem zunehmend wettbewerbsintensiven und preissensiblen Umfeld durch Kundengewinne und Mengenzuwächse. Andererseits stand die Vermarktung der eigenerzeugten Strommengen wegen der angespannten Margensituation auf den Großhandelsmärkten weiterhin unter erheblichem Druck. Infolgedessen mussten die bereits im Vorjahr gebildeten Risikovorsorgen angepasst werden.

Das operative Ergebnis der Gasversorgung liegt im Vergleich zum Vorjahr auf einem stabilen Niveau. Dazu haben Kundengewinne bei Individualkunden, witterungsbedingte Mengensteigerungen sowie eine optimierte Beschaffungskostenstruktur beigetragen. Verantwortlich für das insgesamt gesunkene Ergebnis auf 73,3 Millionen Euro ist primär die Bildung einer Risikovorsorge für das in der Vermarktung schwierige Biogasgeschäft.

Das negative Ergebnis der Wasserversorgung von rund -1 Million Euro ist durch die Abwicklung des letztjährigen Vergleichs zur Beendigung des Wasserkartellverfahrens geprägt. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus den im Jahr 2012 gebildeten Risikovorsorgen, wovon wir einen Teil in 2013 ergebniswirksam nutzen konnten. Gleichwohl hat das Segment Wasser aufgrund der kartellrechtlichen Vorgaben keinen positiven Beitrag zum Ergebnis erwirtschaften können.

Das Wärmeergebnis verbessert sich dank günstiger Witterungseinflüsse auf 3 Millionen Euro. Das Segment Beteiligungen liegt mit 57,5 Millionen Euro rund 20 Millionen Euro unter dem Vorjahr. Dies ist einerseits auf gesunkene Ergebnisbeiträge der nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen und andererseits auf Abschreibungen zurückzuführen. Das Vorjahresergebnis war hingegen durch einen positiven Saldo aus Zuschreibungen und Abschreibungen von Beteiligungen beeinflusst. Das Segmentergebnis Sonstiges beträgt -3,2 Millionen Euro. Es verbesserte sich im Vorjahresvergleich durch Erträge aus einem Anlagenverkauf.

Effizienzprogramm im Plan
Unser bereits in 2011 initiiertes Effizienzprogramm EINS liegt voll im Plan. Wir reduzieren nachhaltig unsere Kosten, etablieren neue Geschäftsfelder und verbessern unsere Effizienz fortlaufend.

Kundenzahl wächst kontinuierlich
Der Wettbewerb in Frankfurt nimmt stetig zu. Zum Jahresanfang 2014 boten 160 Stromversorger 586 Tarife an, im Erdgasgeschäft warben 107 Gasversorger mit 365 Tarifen. Trotz des hohen Wettbewerbsdrucks gewann die Mainova im vergangenen Jahr weiter Kunden hinzu: Die Zahl der Privat- und Gewerbekunden in den Segmenten Strom und Erdgas stieg um 17.000 auf 656.000.

Mehr als 100 Millionen Euro Investitionen in Netze und Erzeugung
Dr. Alsheimer: „Wir investieren konsequent in Netze und Erzeugung. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zum Gelingen der Energiewende in unserer Heimatregion Rhein-Main.“ 54,9 Millionen Euro flossen in den Ausbau unserer Erzeugungsanlagen; ein Großteil davon in regenerative Wind- und Solarenergie. Die regenerative Erzeugungskapazität stieg damit um ca. 45 MW auf rd. 119 MW installierter Leistung.

Die Sicherung der Versorgungszuverlässigkeit stand für Mainova auch 2013 weiter im Mittelpunkt: 48,2 Millionen Euro flossen in den Erhalt und Ausbau der Netze. Diese Anstrengungen werden fortgesetzt: Die Mainova investiert in den kommenden Jahren 92 Millionen Euro in den Ausbau der Fernwärme in Frankfurt. Durch den Zusammenschluss der Frankfurter Heizkraftwerke lassen sich diese effizienter und damit wirtschaftlicher betreiben. Gleichzeitig leistet das Unternehmen damit einen wichtigen Beitrag für die Klimaziele der Stadt. Durch den Ausbau sparen wir jährlich rund 100.000 Tonnen Kohlendioxid ein.

Chancen für Mitarbeiter
Die Mainova ist einer der größten Arbeitgeber in Frankfurt am Main. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind entscheidend für unseren wirtschaftlichen Erfolg. Die Energiewende verlangt von den Mitarbeitern eine höhere Flexibilität und ein stärkeres Spezialwissen. Auf diese neue Situation hat sich die Mainova eingestellt. Zur Besetzung frei werdender Stellen ist ein interner Stellenmarkt eingerichtet worden. Er bietet den Mitarbeitern Chancen der persönlichen Weiterentwicklung. Der Personalaufwand belief sich insgesamt auf rund 202 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter lag zum Jahresende mit 2.810 leicht unter dem Vorjahresniveau. Im Jahr 2013 absolvierten 80 junge Menschen ihre Ausbildung bei der Mainova. Damit sichern wir uns qualifizierten Nachwuchs.

Ausblick 2014
Das konsequent weitergeführte Effizienzprogramm wird auch in diesem Geschäftsjahr dazu beitragen, das operative Ergebnis zu stabilisieren. Mit Blick auf die Ergebnissituation des 1. Quartals 2014 lässt sich für die witterungsabhängigen Segmente Gas- und Wärmeversorgung feststellen, dass die Zahlen deutlich hinter unseren Erwartungen zurückbleiben. Unsere Anstrengungen sind trotz der schwierigen Ausgangslage darauf ausgerichtet, ein Konzernergebnis von mehr als 100 Millionen Euro zu erzielen.

 

 

 

92-Millionen-Projekt für den Klimaschutz
Mainova mit Rekord-Investition für die Energieversorgung
von Karl-Heinz Stier

 

 


Was die Umsetzung von Energie -und Klimaschutz angeht, will sich die Mainova, Hessens größtes Energieunternehmen, nicht übertreffen lassen. Neuester Coup: Für den Ausbau des Fernwärmenetzes in Frankfurt investiert die Mainova bis 2016 92 Millionen Euro, die "höchste jemals von uns getätigte Einzelinvestition in der Frankfurter Infrastruktur" - wie Mainova-Chef Dr. Constantin H. Alsheimer in Frankfurt bei der Vorstellung der Pläne unterstrich. Damit werden die Heizkraftwerke (HKW) Messe, West und Niederrad durch Fernwärmeleitungen mit dem Müllheizkraftwerk (MHKW) in der Nordweststadt zu einem Gesamtverbund der Mainova-Kraftwerke verbunden. Ein Drittel fließen in das Netz und zwei Drittel in die Erzeugung. Stadtkämmerer Uwe Becker, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens: "Das Fernwärmenetz stellt eine der wichtigsten Lebensadern der prosperierenden Mainmetrople dar". So heize sie zahlreiche Gebäude, werde aber auch zur Klimatisierung eingesetzt, zum Beispiel am Uni Campus Westend. Sie gewährleiste außerdem ein hohes Maß an Versorgungszuverlässigkeit.

 


Der Vorsitzende der Mainova AG Dr. Constantin H. Alsheimer, der Frankfurter Stadtkämmerer und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Becker und der Mainova-Technikvorstand Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner auf der Fernwärme-Baustelle.
Foto: Mainova
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Durch den Ausbau werden jährlich rund 100.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Das sind fast 20 Prozent der von der Stadt für die Energieversorgung vorgesehenen Einsparungen in Höhe von 600.000 Tonnen. "Diese jährliche Reduktion entspricht 660.000 Flugreisen von Hamburg nach München oder dem Jahresstromverbrauch von 1 Million Kühlschränken. Man müsste rund 8 Millionen Bäume pflanzen, um dieselbe Menge zu kompensieren", führte Dr. Alsheimer aus und weist darauf hin, dass damit auch der Beschluss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung nach 20 Prozent weniger umweltschädigendes CO 2 machbar sind. "Mainova ist dabei der Taktgeber", pflichtet Kämmerer und Aufsichtsrats-Chef Becker seinem Vorstandsvorsitzenden bei.

Technik-Vorstand Prof. Dr. Peter Birkner wies darauf hin, dass durch den Ausbau das Frankfurter Kraftwerks -und Fernwärmesystem flexibler werde und damit auch als Ausgleichsenergielieferant für erneuerbare Energien einsetzbar und für die Abfederung regenerativer Überschusserzeugung vorbereitet sei.

Die Fernwärme ist eine kostengünstige und komfortable Alternative zu Öl - und Erdgasheizungen. Sie entsteht durch Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei werden Wärme und Strom parallel erzeugt. Konservative Kraftwerke erzielen einen Wirkungsgrad von etwa 40 Prozent. 60 Prozent des Energieträgers gehen ungenutzt verloren. Bei der Kraft-Wärmekopplung hingegen wird der Energieträger zu mehr als 80 Prozent genutzt. Dadurch reduzieren sich klimaschädliche CO 2-Emissionen deutlich. Die produzierte Wärme gelangt mittels Heißwasser oder Dampf zu den Verbrauchern. Sie dient zum Betrieb der Heizung, zur Klimatisierung und zur Erzeugung von Warmwasser. Die so versorgten Gebäude benötigen keinen eigenen Heizbrenner und brauchen kein Öl oder Gas. Über das rund 200 km lange Leitungsnetz versorgt die Mainova fast 23000 Kunden in Frankfurt.

 

 

 


Bund Hoechster Wohnen fordert

Verbesserung der Wohnraumsituation

Bertelsmann-Studie offenbart alarmierendes Signal für Frankfurt

 

„So kann`s nicht weitergehen auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt“, meinen Sieghard Pawlik, Vorsitzender des `Bund Hoechster Wohnen`, und seine Vorstandskollegen. In einer Pressekonferenz erläuterten sie die angespannte Wohnraumsituation in der Mainmetropole und mahnten dringenden politischen Handlungsbedarf an.

Vorrangige Forderung des `Bund Hoechster Wohnen` ist die Begrenzung bei Mieterhöhungen auf 15 Prozent in drei Jahren. Pawlik informiert, dass der Bund für Gebiete mit angespannter Wohnraumversorgung die Kappungsgrenze von 20 auf 15 Prozent vorgesehen hat. In Berlin sei dies bereits erfolgt. In Bayern werde an einer entsprechenden Umsetzung gearbeitet. „In Frankfurt jedoch ruht still der See“, bemängelt Pawlik.

Die kürzlich vorgelegte Bertelsmann-Studie offenbart die alarmierende Wohnsituation in der Mainmetropole. Die Stadt Frankfurt habe zwar ihre finanziellen Mittel zum Wohnungsbau angehoben, so Pawlik, nun müssten jedoch Bund und Land aktiver werden, um Notsituationen zu vermeiden. „Wohnraum muss bezahlbar sein“, fordert der `Bund Hoechster Wohnen`. Der viel kritisierte Mietspiegel bedürfe dringend der Überarbeitung, denn Korrekturen für eine gerechtere Lösung seien dringend erforderlich.

Der „Bund Hoechster Wohnen“ wurde 1999 gegründet und zählt derzeit rund 2430 Mitglieder. Beraten werden dürfen nur Mitglieder. Jüngster Beratungswunsch wurde von Mietern aus der Gebeschusstraße geäußert. Dabei handelt es sich um ungerechtfertigte Heizkostennachforderungen.

Bund Hoechster Wohnen e. V., Bolongarostraße 166, 65929 Frankfurt

 


  

Die Stadt Frankfurt setzt Impulse beim Wohnungsmarkt

2013 sind über 1500 neue Wohneinheiten im Plan

von Karl-Heinz Stier

 

 

 

 

 

(05.07.13) – Die ABG Holding, Frankfurts Wohnungs- und Immobilienkonzern, will beim Bau von preiswertem Wohnraum weiter kräftig zulegen. Für dieses Jahr kündigten Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Peter Feldmann und der Vorsitzender der Geschäftsführung Frank Junker die Planung und den Bau von 1525 neuen Wohnungen an. Dafür greift die ABG auch tiefer in die Tasche: die Finanzmittel werden von 1,2 auf 1,6 Milliarden Euro erhöht, die Stadt selbst hat ihr Wohnungsbudget verdoppelt- wie OB Feldmannmit Nachdruck betont. ("Wohnungen sind einer meiner wichtigsten Herausforderungen“).

 

 


Frank Junker, Peter Feldmann und Ralf Hübner in der Pressekonferenz
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Zu den Neubauten gehören u.a. das Naxos Areal im Ostend (116 Miet– und Eigentumswohnungen), die Vereinsstraße in Bornheim mit 50 Mietwohnungen in Passivhausbauweise, die Niedwiesenstraße mit 64 Mietwohnungen, ebenfalls in Passivhausbauweise direkt an der Nidda, der Kulturcampus mit dem Abriss des AfE-Turms und 114 Miet– und 79 Eigentumswohnungen und die Lyoner Straße als erstes Wohnbauprojekt in der Bürostadt mit 134 Mietwohnungen in Passivhausbauweise. Erstmals ging die ABG über die Grenzen der Stadt Frankfurt hinaus und hat im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zwei Projekte in Offenbach realisiert oder ist dabei sie zu realisieren: 178 Mietwohnungen auf der Hafeninsel der Mainzeile Offenbach und 168 Mietwohnungen in Passivhausbauweise auf dem alten MANroland Areal.

Im Rückblick auf das Jahr 2012 zog Geschäftsführer Frank Junker eine positive Bilanz. „Mit einem Bilanzgewinn von 56 Millionen Euro setzt das Unternehmen seine positive wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre fort“. Die wesentlichen Zahlen: Ende letzten Jahres umfasste der Bestand der ABG Holding rund 50000 Wohnungen, 337 neue Wohneinheiten und eine Kita wurden fertiggestellt, der Konzern erzielte einen Überschuss von fast 50 Millionen Euro.

Gegen den bundesweiten Trend, sich aus dem sozialen Wohnungsbau zu verabschieden, vertraue der ABG – so Junker weiter – weiterhin auf eigene Impulse und Akzente. Sie setze gerade in Zeiten knapper Wohnungsangebote konsequent auf den geförderten Wohnungsbau und nutze hier die Förderwege, die Stadt und Land vorsehen, insbesondere das stadteigene „Frankfurter Mittelstandsprogramm, das Familien mit Kindern und älteren Mitbürgern somit einen Verbleib in Frankfurt ermögliche.

Die Zahl der Wohnungssuchenden in Frankfurt bezifferte OB Feldmann auf 20000, daher sei es nötig, vorwiegend bezahlbare Wohnungen bereitzustellen. Was die Miethöhe angehe, so lägen die Mieten der ABG bis zu 25 Prozent unter den ermittelten Werten der IHK. Die durchschnittliche Miete in den Frankfurter Stadtteilen bewege sich pro Quadratmeter bei 7.50 Euro, die durchschnittliche nach dem Wohnungsmarktbericht im IHK Bezirk bei 10.29 Euro. „ Man sieht, dass die ABG auf dem richtigen Weg bei der Finanzierung von Wohneinheiten ist“, sagte der Frankfurter OB.

 

 


 


 

Aus dem "Zeilsheimer Anzeiger" vom 29.Mai 2013

 

 

 

 

 

 

 

 


 


  

FAZ Watch:

 heute zum Thema Toleranz 

 

In der FAZ vom Sonntag den 2. März 2008 diskutiert Innenminister Schäuble mit dem Schriftsteller Giordano über die angeblichen Gefahren der Islamisierung des Abendlandes.

Leider kommen sie in diesem Gespräch nicht auf den Toleranzbegriff des Islams zu sprechen.

In der Koran-Sure 109 heißt es: „Und ich will nicht verehren, was ihr verehrt. Noch wollt ihr das verehren, was ich verehre. Euch euer Glaube und mir mein Glaube.“ Mit dem letzten Satz kann man sich nicht besser zur Toleranz bekennen.

 

 


 

 

Thema Liechtensteiner organisierte Millionärs-Verbrecher-Bande

 

 

Anstatt die Bundesluftwaffen-Tornados über Afghanistan fliegen zu lassen, sollen sie täglich über die zwanzig Kilometer Liechtenstein donnern und dem Fürstchen-Würstchen Prinz Hans zum einen unseren Unwillen über seine Hehlertätigkeit zum Ausdruck bringen und zweitens mit ihren Präzisionskameras die Leistungsträger (das sind Leute, die glauben, es sich leisten zu können, ihre Millionen nach Liechtenstein tragen zu können, wie weiland auch die CDU-Kofferträger der Zaunkönig-Stiftung um Law and Order Mann Kanther) erkennungsdienstlich zu behandeln.

 

Das meint Joachim Franz, der nur noch mit Satire reagieren kann.

 

 

 


 

Wider das Beschweigen des Afghanistan-Abenteuers

 

 

 

 Studiert man die bundesrepublikanischen Medien, bekommt man in diesen Tagen den Eindruck, dass wir überhaupt nicht in den Afghanistan-Krieg verwickelt sind. Hier zeigt sich die meisterhafte Kunst des Beschweigens, an der alle von den Rundfunk- und Fernsehstationen bis zur kleinsten Provinzzeitung mitmachen. 

 

Wer denkt denn überhaupt noch daran, dass während wir hier den Karnevalszügen zuschauen, Tornados der Bundesluftwaffe über afghanische Dörfer täglich im Tiefflug hinweg donnern, mit ihren Präzisionskameras Fotos schießen, die dann den Weg zu der US-Bomberflotte finden. Bald darauf sterben Dorfbewohner, Greise, Kinder und Frauen unter den Splitterbomben der US-Aggressoren. Weil man diesen Vorgang beschweigt, braucht man auch nicht erklären, warum es sich dabei um Friedensaufbau-Arbeit der Bundeswehr handelt.

 

Beschwiegen wird auch, dass am 13. Februar 2008 Giovanni Pezzulo ein Offizier der italienischen Truppen nahe Kabul im Namen der „Aufbauarbeit“ sterben musste. Eine Mailänder Zeitung schrieb, der Todesfall Pezzulos, gejagt und erledigt von den Einheimischen, zeigt, die Schwierigkeit, sich unter der zivilen Bevölkerung zu bewegen. Eine Erfahrung, die die sowjetischen Truppen Breschnews vor 25 Jahren, als sie die gottlose Regierung Nasibullas, den nur so vor Religion glühenden Afghanen aufzwingen wollte, auch schon machen mussten.

 

Würde der Tod Pezzulos nicht in den deutschen Medien beschwiegen werden, würde die Ablehnung der Mehrheit der deutschen Bevölkerung das deutsche Militär-Abenteuer am Hindukusch auszuweiten noch weiter gestärkt werden. So kann die Berliner Regierung hinter dem Rücken der Bevölkerung weiter Krieg spielen. Giovanni Pezzulo irrte durch die Wüsten bei Kabul, um den Amerikanern zu helfen, Rache für den 11.9.2001 zu nehmen.

 

Aus pazifistischen Kreisen wird der Anfangsverdacht ventiliert, eine Menge Bundestagsabgeordneter würde auf der Berater-Honorar-Liste deutscher Rüstungskonzerne stehen, mit dem Auftrag, im Bundestag für Kriegsausweitung zu stimmen.            J.F. - Nachdruck honorarfrei, Beleg- und

 

Quellenangebe erbeten.

 


 

Ratzinger vor 40 Jahren I

 

Jetzt holte unseren deutschen Papst („Wir  alle sind Papst, BILD) ein Zitat ein aus einem Aufsatz, den er vor 40 Jahren geschrieben hatte. Wegen diesem Zitat erzwangen Professoren und Studenten der römischen Universität La Sapienza, dass der Papst einen geplanten Vortrag in der Universität nicht halten konnte. Das ausgegrabene Zitat lautet sinngemäß,  Anno Domini 1633 hätte der Heilige Stuhl richtig geurteilt, Galileis Lehren zu verbieten und den berühmtesten Physiker seinerzeit in den Kerker zu werfen, weil sonst das soziale Gefüge der damaligen Zeit Schaden genommen hätte. Das war der italienischen akademischen Elite zu viel: 67 Professoren unterschrieben einen Protestbrief und temperamentvolle Studenten besetzten das Rektorat. Die italienischen Bischöfe kommen dem Papst zu Hilfe und beklagen Zensur. Witzig nur, es geht um einen Fall, in dem die Katholische Kirche wissenschaftliche Theorien zensierte.

 

 


 

 

Ratzinger vor 40 Jahren II

 

Vor 40 Jahren schrieb Ratzinger über den Forscher Galileo, die Verurteilung der „Die-Erde-bewegt-sich-doch“-Theorie durch den damaligen Papst sei berechtigt gewesen, ja sogar notwendig, um den Zusammenhalt der damaligen Gesellschaftsordnung nicht zu beschädigen.

 

Im Januar diesen Jahres nahm die wissenschaftliche Welt dafür Rache.  67 römische Professoren und eine noch größere Zahl von Studenten erklärten den Papstbesuch Benedikts XVI., früherer Name „Ratzinger“, zur Eröffnung des Akademischen Jahres an ihrer Universität wegen seines damaligen Angriffes auf die moderne Welt, als unerwünscht.

 

Benedikt XVI. verzichtete darauf, seinen Besuch der Universität La Sapienza mit Polizeikräften durchzusetzen. Die italienischen Bischöfe verunglimpften die Wissenschaftler und Studenten.

 

Das ließ die intellektuelle Welt von Palermo bis Venedig nicht auf sich sitzen. Am 4. Februar erklärten sich 1463 angesehene Professoren, darunter Juristen, Philosophen, Physiker, Historiker und Mathematiker, solidarisch mit den Studneten und höhnten auf Latein: „Nuntio vobis gaudium magnum: NON habemus papam.“ (Ich verkünde euch große Freude: Wir haben NICHT den Papst bei uns.)

 

Mal sehen, zu was jetzt die italienischen Bischöfe ausholen …. .

 


 

 

Das Allerletzte von Ratzinger
 

 

In der Karfreitags-Liturgie der Katholischen Kirche hat Ratzinger jetzt letzte Hand an eine mit dem Judentum ausgehandelte Neufassung gelegt, die aber eine "Verschlimmbesserung" ist. Darin heißt es: Die Katholiken sollen für die Juden beten, auf dass sie „zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ und „ganz Israel gerettet wird.“

 

Freilich war vorher die Rede von der „Verblendung jenes Volkes“, das aus seiner „Finsternis entrissen“ werden müsse. Darin kann man keinen Sinneswandel der Katholischen Kirche sehen.

 

 

 

Die folgende Erklärung wurde vom Arzt Pierre Micheletti (Vorsitzender der Hilfsorganisation „Médecins du monde“ („Ärzte für die Welt“)) abgegeben, und wurde in der französischen Tageszeitung "Le Monde" am 31.01.2008 veröffentlicht:

 

 

 

 


 

 

Europa soll Druck ausüben gegen das israelische Embargo

Von Pierre Micheletti und Marie Rajablat  

Le Monde, 29.01.2008, 15.27 Uhr

 

Mehreren Tausend Gefangenen ist die Flucht aus einem palästinensischen Gefängnis am Mittwoch, den 23. Januar, gelungen. Die Geflüchteten, Männer, Frauen und Kinder, haben sich durch eine Bresche gedrängt, die durch einen Sprengstoff in der südlichen Umgebungs-Mauer geschlagen wurde. Bei der Mehrzahl der Geflohenen handelt es sich um „politische Gefangene“, die dort gewohnt haben, was heutzutage das größte Strafgefangenenlage der Welt darstellt, da dort auf einem Streifen von 40 km x 10 km 1,4 Millionen untergebracht sind. Dieses Territorium wird durch eine Umgebung gekennzeichnet, wo die Waffen überall gegenwärtig sind, wo die Fatah und die Hamas sich gegenseitig die Macht streitig machen, während ein Großteil ihrer Anführer im Gefängnis sitzen. Die religiöse Frage wird dort radikalisiert, zur selben Zeit, da die arabisch-muselmanische Welt die Palästina-Frage zum Heiligtum erhebt, um sie zum emblematischen Schauplatz seiner Konflikte mit dem Westen zu machen.

 

Das ist das große Freiluft-Gefängnis von Gaza. Die Bevölkerung sitzt dort eine Kollektivstrafe ab, mit der Begründung, dass sich das Kräfteverhältnis zugunsten der Hamas entwickelt hat. Infolge des Sieges dieser Partei bei den Wahlen vom Februar 2006 wurde ein Finanz- und Wirtschafts-Embargo verhängt. Die Gaza-Bevölkerung war das erste Opfer der Beschränkungen, die seitdem in Gang gesetzt wurden. Die Europäische Union, ist, als Teil des Nahost-Quartetts (Russland, Vereinte Nationen, USA und EU), zusammen mit Israel einer der Gefängniswärter.

 

Im Sommer 2006 hatte „Médecins du monde“ (Ärzte der Welt) einen Bericht veröffentlicht, der von zwei Umfragen ausging, die vor Ort durchgeführt wurden, die die Schwierigkeiten beim Zugang zum Wasser, zur Nahrung und medizinischer Versorgung aufzeigten. Er beschrieb insbesondere die Allgegenwart der psychologischen Probleme und Depressionen der Einwohner. Wir bestehen auf der Notwendigkeit, dieser Bevölkerung Sicherheiten zu geben, um ihr so zu erlauben, wieder Hoffnung zu schöpfen, und ihr nicht als einzige Lösung die Spirale der Gewalt zu lassen.

 

Seither hat sich nichts verbessert, im Gegenteil. Der Gazastreifen versinkt im Chaos. Vor Ort sind unsere Teams Zeugen der Verschlechterung der medizinischen Versorgung. Bei einer Liste von 400 Medikamenten – darunter Antibiotika und Narkosemittel, Mittel gegen Diabetes und Psychopharmaka. Biologie-Laboratorien können wegen fehlenden Reagenzmitteln nicht funktionieren. Krankenhäuser sind nicht ausreichend und dauerhaft mit Elektrizität versorgt.

 

Das Angebot von allgemein-medizinischen Dienstleistungen ist betroffen. Medizinische Erstversorgungszentren sehen sich gezwungen, einige ihrer Aktivitäten – mangels Medikamenten - zu unterbrechen, wie etwa Impfungen oder Behandlung von chronischen Krankheiten. Von 4000 Anträgen auf Genehmigung von medizinischen Versorgungseinrichtungen außerhalb von Gaza wurden 713 abgelehnt, 62 Patienten sind seit Juni 2007 aufgrund der fehlenden medizinischen Versorgung gestorben. Die Preise für Grundnahrungsmittel explodieren. Der Preis für Brot und Mehl ist so um 60 % in sechs Monaten gestiegen.

 


 

 

 

 

DAMIT DIE VERLOGENHEIT AUFHÖRT


 

Das Kerker-Universum, in dem die Gaza-Bevölkerung schon zu lange lebt, ist nicht mehr akzeptabel. Noch ist es aber möglich, zu verhindern, dass hier die Lage umkippt und die Gewalt ausbricht. Wir sind berechtigt zu glauben, dass die internationale Meinung in den letzten Tagen dahin geht, das Ende der Blockade einzuläuten. Zahlreiche Vereine organisieren sich in Israel und in den USA, um dem hartnäckigen Blockade-System Widerstand zu leisten. Es wäre nur gerecht, wenn wir in Europa dasselbe täten. Lasst uns auf unsere gewählten Vertreter und Diplomaten einwirken, damit die gegenwärtige Verlogenheit aufhört.

 

Europa kann auf die israelische Regierung Druck ausüben, um die Wiederherstellung des gesamten wirtschaftlichen und finanziellen Verkehrs zu erreichen, welcher vor dem Embargo seit 2006 herrschte. Die EU kann einen direkten Dialog mit den Vertretern der Hamas in Gang setzen, einen Dialog, auf dem die ganze Hoffnung auf Entwicklung von Positionen dieser Partei ruht. Die EU könnte auch über das Ende der Raketenabschüsse auf den Norden Israels verhandeln. Diese Raketen nähren den Schrecken der zivilen Bevölkerung dieses Landes und erlauben es Israel, ihre gegenwärtige Strategie zu rechtfertigen.

 

Was bedeutet denn diese europäische Diplomatie, wenn sie sich das Zusammentreffen und die Diskussion verbietet? Viele Staatsformen mit ekelhaften Methoden sind Gegenstand einer pragmatischeren Behandlung. Der Wille zum Zugang und zur Unterstützung für die Zivilbevölkerung hat dann Priorität. Nach vielen Stunden Flucht nach Ägypten sind viele Geflohene von Rafah mit dringend nötigen Versorgungsmitteln zu ihrer Festungshaft zurückgekehrt.

 

Pierre Micheletti, Präsident von „Médecins zu monde – France“ („Ärzte für die Welt“)

 

Marie Rajablat, Beauftragte für die Programme von „Ärzte für die Welt“ in den palästinensischen Gebieten

 

Übersetzung von Inge Franz, Magister Artium  

 

 

 

       

 

 


 

 

An die Hindukuschler

 

 

 

Die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten, die in Berlin - in Bonn wäre das nicht passiert - für den Einsatz der Bundeswehr an der Seite der Truppen des Kriegsverbrecher Bush in Afghanistan gestimmt haben, sie werden im Volksmund spöttisch "die Hindukuschler genannt, weil angeblich wir dort statt der Ölinteressen der USA im Nahen Osten unsere Sicherheit verteidigen (So etwa SPD-Fraktionschef Struck), sollte sorgfältig die Denkschrift der Evangelischen Kirche lesen und beherzigen. Sie wurde herausgegeben als Taschenbuch für Euro 5.95 vom Gütersloher Verlagshaus unter der ISBN-Nummer 978-3-579-02387-8. Dort heißt es auf Seite 124 ab letzter Zeile: "Auch neue Herausforderungen wie der internationale Terrorismus (wohl teilweise Befreiungsbewegung- Anmerkung der Redaktion) rechtfertigen keine Wiedebelebung der Lehre vom "gerechten Krieg".

 


 

 

Die Bundeswehr bringt Folter und Tod nach Afghanistan

 

 

 

Die vom Kriegsverbrecher G. W. Bush nach Afghanistan gesandten Banden, zu denen auch weitere Länder mit ihren Jungs beisteuern, werden immer stärker dafür kritisiert, dass ihren völkerrechtswidrigen Aktivitäten immer mehr Frauen und Kinder zum Opfer fallen. Nach UNO-Berichten in 2007 allein 300 Opfer. In dieser Woche wurden von den Besatzern, die sich teilweise penetrant als Aufbauhelfer tarnen, eine bundesdeutsche Spezialität, Granaten in ein Haus unter dem Vorwand des Kampfes gegen Taliban geschossen - an sich schon eine feige Untat - , mit dem schrecklichen Resultat, dass man unter den Trümmern sechs getötete Kinder und eine Frau, vermutlich die Mutter, fand.

 

Außerdem entnimmt man Spiegel-online, dass die fremden Truppen Gefangene zum Foltern der Karsai-Verwaltung übergeben würden, das würden auch Deutsche Einheiten es so halten.

 

Wir müssen feststellen, nicht Aufbau und Menschenrechte werden nach Afghanistan gebracht, sondern Folter und Tod. Da kann uns die Berliner Lügenbande, spöttisch im Volksmund die Hindukuschler genannt, noch soviel von einer edlen Mission vorschwindeln.

 

 

 

 


 

 

 

Frankfurter Rundschau Watch

 

 

 

Als 10- Jähriger las ich schon im ersten Jahrgang der FR. Später als Student war ich als freier Mitarbeiter dabei. Mit dem unvergessenen Publizisten Herrmann Flach, damals bis zu seinem zu frühen Tod leitend bei der FR tätig, agitierte meine Gruppe gegen die Notstandsgesetze. Die Räume der FR sahen wir quasi als unsere Propaganda-Zentrale an. Mit den Parteisoldaten  der Frankfurter SPD meckerte ich später gegen Göpferts Polemik gegen die Partei Willi Brandts. Mit Sorge sehen viele meiner Bekannten und ich die Boulevardisierung der FR. Das heißt uns eingreifen. Wir richten jetzt eine „ FR Watch“ ein. Wer Jahrzehnte mit der FR gelebt hat, hat mindestens soviel Eigentumsrecht wie ein erst vor ein paar Wochen frisch gebackener neuer Eigentümer. Lesebriefe müssten ja erst einmal an dem wachsamen Auge der FR-Redaktion vorbei.

 

Als Auftakt unserer Bemühung hier die Kritik an Avi Primors Kommentar “Der Herren des Iran“ auf  Seite 13, der FR-Ausgabe vom 1.11.2007: Primor verkündete da sein Rezept, wie der Iran zermürbt werden muss. Das kann der FR-Leser ja zur Kenntnis nehmen. Schade aber ist, wenn Primor in der FR verschweigen darf, warum der Krieg 1980 zwischen dem Irak und dem Iran ausbracht. Herr Primor. Bitte nicht nur: “Er (der Krieg) brach aus.“

 

Die USA und ganz sicher auch Israel hetzten den mit Giftgas, von Deutschen geliefert, ausgestatteten Strolch Saddam Hussein auf die persische Theokratie. Geschmacklos ist in diesem Zusammenhang auch von persischen „Hitlerjungen“  Herrn Primor von „persischen „Hitlerjungen „ faseln zu lassen. Tatsache ist, dass der Iran seiner Unterjochung unter den Strolch Saddam Hussein, kürzlich hingerichtet, mit einer Million Toten auf seiner Seite verhindern musste.

 

Solchen Zusammenhang reichen wir hiermit unseren anderen FR-Mitlesern nach.

 

FR-Watch, c/o Joachim Franz, Tel:06192/910660, e–mail: joachim.franzza@gmx.de

 

 

 

 


 

 

Palästinenser sollen wieder einmal

 

 enteignet werden

 

 

 

Die Enteignungsbefehle liegen bereits bei den israelischen Generälen in den Kasernen unterzeichnet vor. Bald könnte es los gehen mit der Enteignung von 1.1 Millionen Quadratmetern Landes, dass Israel völkerrechtswidrig von vier Palästinenserdörfern konfiszieren will.

 

Israel will dieses Land angeblich für einen Autobahnstreifen mit Umzäunung oder Ummauerung vom palästinensischen Ostjerusalem zu der Casinostadt Jericho. Damit wird der armselige Fetzen Land, der den Palästinensern noch blieb, erneut durchschnitten. Und Israel setzt seinen schäbigen Plan der Kantonisierung des Araberstaates weiter fort.

 

Die Bundesrepublik schweigt zu diesem Vorhaben, während Frankreich Protest erhebt. Israel-Verbündeter Washington lässt vom Potomac eine laue Anfrage an Tel Aviv richten und bittet scheinheilig mal erst um „Auskunft“ über die neuerliche Annexion.

 

Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 11. Oktober 2007, Seite 2

 

 

 

 


 

 

 

Spaniens Vergangenheitsbewältigung

 

 

 

In Deutschland ist das Zeigen von Nazi-Symbolen per Gesetz strikt verboten. In Spanien können bis heute die faschistischen Insignien an Gebäuden frei gezeigt werden. Damit soll nun Schluss sein. Denn so sieht es die sozialistische Regierung in Madrid vor. Sie legte kürzlich ein Gesetz vor, dem gemäß Faschistenzeichen und Ehrentafeln für den Diktator und Hitlerfreund Franco und seine Anhänger entfernt werden müssen. Unklar ist, ob im Gesetz auch die tief in den Faschismus verstrickte Katholische Kirche auch derlei unappetitliche Wandsprüche aus ihren Gotteshäusern entfernen muss.

 

Da könnte Papst Benedikt, der für seine Kirche aus eigenem Erleben den Strich zum Hitlerfaschismus klar gezogen hat, einen Wink an die spanische Bischofskonferenz geben, ihre trotzige Nähe zum Faschismus zu beenden.

 

Man muss sich mal vorstellen, in Deutschland würden an Behörden, Schulen und Kirchen noch Hakenkreuze und Führerreliefs hängen.

 

 

 

Quelle: Neue Züricher Zeitung vom 20. Oktober 2007, Seite 1

 

 

 

 


 

 

 

 25 Kilometer südlich von Saarbrücken: Smartville

 

 

 

1997, also vor fast genau zehn Jahren wurde in Hambach, Lothringen eines der modernsten Automobilwerke der Welt eingeweiht. Es wurde für rund 450 Mio. € erbaut und begann 1998 zu produzieren. Damals wie heute wird auf dem 137.000 Quadratmeter großen Gelände der Smart produziert. In den 22 Gebäuden des Werks wird seit Anfang des Jahres die zweite Generation des Smart fortwo gebaut. Dabei werden ca. 90 % der Produktionsschritte von so genannten Zuliefererfirmen erbracht. Diese Firmen sind fast alle auf dem Hambacher Werksgelände, das auch Smartville genannt wird, untergebracht. Durch die räumliche Nähe der Zulieferer muss so gut wie kein Lagerplatz vorhanden sein. Alles wird just-in-time geliefert. Die acht Firmen, die auf dem Gelände ansässig sind, haben insgesamt rund 1650 Mitarbeiter. Immerhin 75% der Beschäftigten waren vor ihrer Anstellung bei Smart arbeitslos. Gearbeitet wird im Zwei-Schicht-Betrieb.

 

In Zukunft soll der Smart auch den amerikanischen Markt erobern. Deshalb ist die neue Generation des Smart fortwo ungefähr 20 Zentimeter länger als die alte. Grundsätzlich tut sich der Smart wirtschaftlich aber weiterhin schwer, obwohl der Smart in 37 Ländern verkauft wird. Die zur Daimler AG zugehörige Marke wurde zunächst zu einem Mehrproduktunternehmen ausgebaut, doch inzwischen fand man zu einer Einprodukt-Unternehmensphilosophie zurück.

 

 


                          

 

Blick auf den Enkel der Farbwerke

 

 

 

Die Stadtteile und Gemeinden um Frankfurt–Höchst hängen seit Jahrzehnten generationenübergreifend vom Wohl und Wehe des Chemie- und Pharma– Standortes dort ab. Die „Rotfabrik“ war seit 1863, dem Gründungsjahr, immer im Mittelpunkt des Interesses. Nach dem Aufgehen der Farbwerke-Hoechst AG, später Aventis AG, im französischen Sanofi–Konzern blieb als Erinnerungsposten der Industriepark unter Verwaltung der Infraserv GmbH, die selbst an der Produktion nicht mehr teilnimmt. Stattdessen bietet sie Serviceleistungen, wie Werksfeuerwehr und Energieversorgung, für den Industriepark.

 

Aber die Pharmaproduktion ist über Sanofi–Aventis, die an Infraserv  mit mehr als einer Sperrminorität beteiligt ist, produziert noch über den deutschen Arm des in Straßburg ansässigen Konzerns weiterhin in Höchst, wie beispielsweise das weltbekannte Diabetismittel auf Genbasis.

 

Von Interesse sollte deshalb ein Blick auf die zum 30.Juni 2007 veröffentlichten Geschäftszahlen der Sanofi–Aventis sein. Dieser Blick enttäuscht allerdings. Der weltweit Branchendritte weist einen geringeren Gewinn auf. Der Nettogewinn für die erste Hälfte 2007 fiel auf. 3.795.000.000 €, während er im 1. Halbjahr 2006 3.964.000.000 € betrug.  Auf dieses Zahlen hin fiel an der Pariser Börse die Aktie umgehend um 4,5 Prozent. Vor einem Jahr musste man für eine Sanofi-Aventis Aktie immerhin noch 78 Euro zahlen, Verlust bis heute mehr als 20 Prozent.

 

Einer der Gründe dieser negativen Entwicklung: Accomplia, ein Mittel gegen Fettleibigkeit, geschätztes Verkaufspotential mehrere Milliarden Euro, erhielt keine Zulassung in den USA – vermutlich, weil die dortige Konkurrenz über ihre Lobby in Washington D.C. am schönen Potomac Sand ins Getriebe der Zulassungsbehörde streute – so zog Sanofi-Aventis (vorläufig) ihren Zulassungsantrag zurück. In Deutschland ersetzen die Krankenkassen Accomplia, das aber in weiteren 41 Staaten zugelassen ist, den Patienten nicht. Accomplia hat im Zeitraum 1.Januar bis 30.Juni 2007 aber erst mickrige  37.000.000 Euro Umsatz gemacht, wie die Börsen-Zeitung am 2. August 2007 mitteilte.                                                                                 Joachim Franz

 

 

 

                                  


                                                                                 

 

Bazillen aus US-Labor

 

 

 

Als Aids vor 20 Jahren die Welt erschütterte, kam die wiewohl nie exakt nachgewiesene These auf, der todbringenden Virus sei einem US-Biowaffenlabor fahrlässig oder planmäßig entsprungen. Jetzt wird aus dem US-Staat Texas gemeldet: mehrfach wurden Labormitarbeiter, die an Bio-Waffen forschen mit schrecklichen Krankheiten infiziert, an denen teuflische Gehirne zum Einsatz in Kriegen basteln. Was schlimmer ist: Die Forschungsleiter des schrecklichen Labors des A&M Instituts in der Nachbarschaft des texanischen Houston hatten monatelang versucht die Vorfälle zu vertuschen, bis die Sache aufflog. Insbesondere wurde die Ansteckung von drei Wissenschaftlern mit den gefährlichen Coxiella-Bakterien verschwiegen, das das gefürchtete Q-Fieber auslöst.

 

Quelle: "Süddeutsche Zeitung" vom 5. Juli 2007, Seite 16

 

 

 

 


 

 

 

FAZ- und BILD-Watch

 

 

 

Vor einigen Tagen begannen wir einen kritischen Blick auf das FAZ-Klugkopf und das BILD-Blut-Blatt zu werfen. Inzwischen hat die FAZ wieder viel Unsinn, Gehässiges und Arrogantes geschrieben. Werfern wir heute einen Blick auf einen großen Meinungsartikel auf Seite 1 vom 3. Juli 2007 mit immerhin 160 Zeilen. Der Titel: „Neue Angst vor China und Russland.“

 

Da wollen wir mal sehen, will Holger Steltzner, der Autor Angst vor China und Russland beim Leser abbauen oder aufputschen? Sehen wir uns den ersten Satz an. Da heißt es: „ China greift nach Afrikas Bodenschätzen.“ Also, Herr Steltzner, offenbar irgendwie ein verbotener Griff. Fakt ist, für seine wachsende Wirtschaft braucht halt China vermehrte Zufuhr von Rohstoffen. Soll etwa China erst bei Ihnen, Herr Steltzner von der FAZ nachfragen, ob es Kupfer aus Chile oder Erdöl aus dem Iran oder dem Sudan ankaufen darf? Ein paar Zeilen weiter fühlt sich Steltzner bemüßigt, Hessens Ministerpräsidenten Koch ins Spiel zu bringen. Steltzner macht uns mit der Drohung gegen Russland und China bekannt. Koch soll geäußert haben Staatsunternehmen aus Russland und China nicht die wichtigsten Spieler im Weltmarkt werden dürfen. Nun Herr Steltzner, erklären Sie uns doch mal, wie sich das vielleicht Roland Koch denkt.

 

Da kann man wohl darauf tippen, Tornados nicht nur mit Kameras zum Ausbaldowern von Bergdörfern in Afghanistan für die bombardierfreudige US-Airforce, sondern mit Splitterbomben auf Peking losfliegen zu lassen. Und dann zusammen mit dem Struck von der SPD Großkoalitionär dummfrech zu behaupten, die Sicherheit Deutschlands am Yangtse und in Peking verteidigen zu müssen.

 

 

 

 


 

 

 

Bildungsfonds Joachim Franz

 

„Förderung von Lesen, Schreiben und Rechnen“

 

geht an den Start

 

 

 

Zeilsheim – Beim Festakt anlässlich seines 70. Geburtstags hat Joachim Franz, Verleger und Herausgeber des “Zeilsheimer Anzeiger“, den von ihm gegründeten Bildungsfonds „Förderung von Lesen, Schreiben und Rechnen“ vorgestellt.

„Statt mir eventuell zugedachter Geschenke zum Geburtstag würde ich mich über eine finanzielle Zuwendung für den Bildungsfonds freuen“, schrieb Joachim Franz in seiner Einladung zum Empfang seines 70. Geburtstags.

Mit dankbarer Freude registrierte Franz den ansehnlichen Betrag für den von ihm gegründeten Bildungsfonds, dessen Erlös nachhilfebedürftigen Schülerinnen und Schülern aus Zeilsheim zugute kommen soll. Hintergrund seines Engagements für diese Kinder aus Zeilsheim sei, so Franz, dass er selbst in der wirren Nachkriegszeit, als auch im Schulbetrieb alles drunter und drüber ging und es im damaligen noch in Zonen eingeteilten Deutschland kein geregeltes, einheitliches Schulsystem gab, dank Nachhilfeunterricht eine Klasse überspringen konnte.

Und nun beginnt die Praxis in Zeilsheim. Joachim Franz hatte in seiner Zeitung „Zeilsheimer Anzeiger“ an Schülerinnen und Schüler appelliert, sich bei ihm zu melden, wenn sie – selbstverständlich gegen Bezahlung aus dem Bildungsfonds – Nachhilfeunterricht geben möchten.

 

Daraufhin haben sich inzwischen 10 Schülerinnen gemeldet. Eine erste Zusammenkunft mit Joachim Franz und den Schülerinnen fand zwischenzeitlich in der Volksbank Höchst in Zeilsheim statt, die freundlicherweise ihre Räumlichkeiten zu diesem Gespräch zur Verfügung gestellt hat. (Auch Manfred Ruhs, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Höchst, hat das Bildungsvorhaben von Joachim Franz finanziell und ideell unterstützt.).

(Kleine Anmerkung am Rande: Auf die Anzeige von Joachim Franz, in der Schülerinnen und Schüler zum Nachhilfeunterricht gesucht wurden, meldeten sich „nur“ Mädchen. Augenzwinkernd könnte man feststellen, dass dies zur Titelgeschichte vom „Spiegel“ in dieser Woche haargenau passt, denn diese Geschichte handelt von sog. Alpha-Mädchen, die die Jungen zu überholen scheinen.) ir

 

 

 

 


 

 

 

 Kunst des Beschweigens

 

 

 

Die Medienwelt zeichnet sich dadurch aus, dass sie laufend schwatzhafter wird. Eine Flut von Informationen ergießt sich über den verdutzten Nutzer von Print- und Elektronikmedien. Der Aufguss ist so stark und heftig, dass man gar nicht merkt, wie bestimmte Themen systematisch und beharrlich beschwiegen werden. Zu zwei der meist beschwiegenen Themen gehört die von Israel auf Palästinenser-Boden in Annexionsabsicht widerrechtlich errichtete acht Meter hohen und über 300 Kilometer langen Betonmauer, eines der menschenverachtendsten Bauwerke, die die Weltgeschichte gesehen hat –  aber seit Jahren meisterhaft beschwiegen.

 

Gut beschwiegen wird auch das März-Bombadement des Jahres 2007, mit dem die von Bush in den Irak geschickten Invasoren in wenigen Tagen mehr als 30.000 Zivilisten, Frauen, Männer, Greise und Kinder aus der Luft hinmordeten.

 

Der englische Nobel-Preisträger für Literatur Harold Pinter nannte diesen Völkermord anlässlich seiner Rede zum Empfang des Preises einen terroristischen Akt. Jetzt wird auch Harold Pinter beschwiegen.

 

 

 

 


 

 

Das Blut- und das

 

 Klugkopfblatt unter Beobachtung 

 

 

 

Allgemein werden „Bild-Zeitung“ und „Frankfurter Allgemeine“ als die absoluten Gegensätze in der Medienlandschaft gesehen. Unsere Reihe „Bild & FAZ-Watch“ wird nachweisen, dass beide Medien aus dem gleichen Holz geschnitzt sind: Halbwahrheiten auftischen und gnadenlos die Vorurteile ihres jeweiligen Leserkreises bedienen.

 

Zunächst ein kleines harmloses Beispiel über die FAZ. Anfang Mai berichtete das Blatt, das auch schon mal betuliche Tante genannt wurde, über eine Auseinandersetzung in Rom zwischen Vatikan und Prodi-Anhängern aus Anlass des 1. Mais. Wegen den Ansprüchen des Vatikans, die Gesetzgebung Prodis in Sachen Homo-Ehe und Abtreibung zu bestimmen, hatten Redner und Künstler solche Ansprüche kritisiert. O-Ton am 1. Mai auf einer Kundgebung in Rom: „Die katholische Kirche müsse sich mit sich selbst befassen, sie habe Diktator Franco ein Begräbnis ausgerichtet, nicht aber einen Schwerkranken, der die Abstellung der Maschinen verfügt habe, die für ihn – er heißt Welby – auf einer Intensivstation ein für ihn unerträgliches Leben bedeutete. Welbys Freitod nahm die italienische Kirche als Anlass. Ihm ein Begräbnis zu verweigern.

 

Nun zurück zur FAZ. Sie berichtete über diese Auseinandersetzung Kirche/ Prodi-Parteigängern, ließ aber weg, den Vorwurf, die Kirche hätte dem 10.000-fachen Mörder Franco ein Begräbnis gewährt.

 

Wollte die FAZ den den deutschen Konservativen von der Erinnerung an den Schurken Franco und die deutsche Unterstützung durch die Legion Condor ersparen? Wie dem auch sei. Die FAZ hat dem Leser etwas sehr Wesentliches vorenthalten.

 

 

 

Mainova modernisiert Fahrzeugflotte
Neue umweltfreundliche Erdgas-Autos für den Fuhrpark

 

 

 

Frankfurt - Sie sind kompakt, weiß und umweltfreundlich: Die Mainova AG hat 17 Volkswagen eco up mit Erdgasantrieb (Compressed Natural Gas, kurz CNG) angeschafft. Der Frankfurter Energiedienstleister modernisiert mit den Autos einen Teil seines Fuhrparks. Der Frankfurter Beteiligungsdezernent und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Becker und der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG Dr. Constantin H. Alsheimer haben am 8. August 2014 die Kleinwagen entgegengenommen. Die Schlüssel überreichte der Vertriebsleiter des Volkswagen Zentrums Frankfurt Hans-Joachim Kerk.

 

 


Von links: Mainova-Personalvorstand Lothar Herbst, der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG Dr. Constantin H. Alsheimer, der Frankfurter Beteiligungsdezernent und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Becker und Vertriebsleiter des Volkswagen Zentrums Frankfurt Hans-Joachim Kerk.
Foto: Mainova AG
***

 


Die CNG-Fahrzeuge weisen im Vergleich zu Autos mit herkömmlichem Benzin- oder Dieselantrieb eine sehr gute Umweltbilanz auf. So stoßen die Volkswagen eco up nur 79 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenen Kilometer aus. Auch sinkt dank des Erdgasantriebs der Ausstoß von Stickoxiden. Die weißen Kleinwagen sind im gesamten Konzernverbund und im Mainova-eigenen Carsharing-Pool im Einsatz. Die neuen Autos ersetzen ausgemusterte Fahrzeuge.

Der Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Becker erklärte: „Individualverkehr ist in Städten wie Frankfurt die Feinstaubquelle Nummer eins. Hier benötigen wir Lösungen, mit denen diese Emissionen dauerhaft gesenkt werden können. Eine Maßnahme ist der Einsatz von Erdgasfahrzeugen im Fuhrpark. Die Stadt braucht dazu innovative und tatkräftige Unternehmen als verlässliche Partner. Die Mainova unterstützt mit ihrem Engagement für den Ausbau leistungsfähiger Technologien die Klimaschutzziele der Stadt auf vorbildliche Weise.“

Dr. Constantin H. Alsheimer, der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG: „Erdgas ist ein wichtiger Baustein klima- und umweltfreundlicher Mobilitätskonzepte. Die Mainova und ihre Vorgängerunternehmen setzen bereits seit 1992 auf Fahrzeuge mit Erdgasantrieb. Aus Unternehmenssicht sprechen neben der Umweltfreundlichkeit die geringeren Kraftstoffkosten und damit die höhere Wirtschaftlichkeit für Erdgas als Kraftstoff. Zusätzlich wollen wir mit dem Einsatz modernster Technik in unserer Flotte unserer Verantwortung gegenüber der Bevölkerung in Frankfurt und der Region gerecht werden.“

Insgesamt besteht die sogenannte „weiße Flotte“ der Mainova aus 550 Kraftfahrzeugen (Stand 30.6.2014). Davon sind mehr als ein Viertel CNG-betrieben. Der größte Anteil entfällt mit rund zwei Drittel auf Diesel-Fahrzeuge. Daneben gehören Benziner und ein Elektroauto zum Fuhrpark. Die CO2-Emissionen der 17 Volkswagen eco up betragen zusammengerechnet 1.343 g/km. Sie ersetzen Fahrzeuge mit einem C02-Ausstoß von insgesamt 2.312 g/km.

 

Mainova modernisiert Fahrzeugflotte
Neue umweltfreundliche Erdgas-Autos für den Fuhrpark
 

 

 

 

Frankfurt - Sie sind kompakt, weiß und umweltfreundlich: Die Mainova AG hat 17 Volkswagen eco up mit Erdgasantrieb (Compressed Natural Gas, kurz CNG) angeschafft. Der Frankfurter Energiedienstleister modernisiert mit den Autos einen Teil seines Fuhrparks. Der Frankfurter Beteiligungsdezernent und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Becker und der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG Dr. Constantin H. Alsheimer haben am 8. August 2014 die Kleinwagen entgegengenommen. Die Schlüssel überreichte der Vertriebsleiter des Volkswagen Zentrums Frankfurt Hans-Joachim Kerk.

 


Von links: Mainova-Personalvorstand Lothar Herbst, der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG Dr. Constantin H. Alsheimer, der Frankfurter Beteiligungsdezernent und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Becker und Vertriebsleiter des Volkswagen Zentrums Frankfurt Hans-Joachim Kerk.
Foto: Mainova AG
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Die CNG-Fahrzeuge weisen im Vergleich zu Autos mit herkömmlichem Benzin- oder Dieselantrieb eine sehr gute Umweltbilanz auf. So stoßen die Volkswagen eco up nur 79 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenen Kilometer aus. Auch sinkt dank des Erdgasantriebs der Ausstoß von Stickoxiden. Die weißen Kleinwagen sind im gesamten Konzernverbund und im Mainova-eigenen Carsharing-Pool im Einsatz. Die neuen Autos ersetzen ausgemusterte Fahrzeuge.

Der Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Becker erklärte: „Individualverkehr ist in Städten wie Frankfurt die Feinstaubquelle Nummer eins. Hier benötigen wir Lösungen, mit denen diese Emissionen dauerhaft gesenkt werden können. Eine Maßnahme ist der Einsatz von Erdgasfahrzeugen im Fuhrpark. Die Stadt braucht dazu innovative und tatkräftige Unternehmen als verlässliche Partner. Die Mainova unterstützt mit ihrem Engagement für den Ausbau leistungsfähiger Technologien die Klimaschutzziele der Stadt auf vorbildliche Weise.“

Dr. Constantin H. Alsheimer, der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG: „Erdgas ist ein wichtiger Baustein klima- und umweltfreundlicher Mobilitätskonzepte. Die Mainova und ihre Vorgängerunternehmen setzen bereits seit 1992 auf Fahrzeuge mit Erdgasantrieb. Aus Unternehmenssicht sprechen neben der Umweltfreundlichkeit die geringeren Kraftstoffkosten und damit die höhere Wirtschaftlichkeit für Erdgas als Kraftstoff. Zusätzlich wollen wir mit dem Einsatz modernster Technik in unserer Flotte unserer Verantwortung gegenüber der Bevölkerung in Frankfurt und der Region gerecht werden.“

Insgesamt besteht die sogenannte „weiße Flotte“ der Mainova aus 550 Kraftfahrzeugen (Stand 30.6.2014). Davon sind mehr als ein Viertel CNG-betrieben. Der größte Anteil entfällt mit rund zwei Drittel auf Diesel-Fahrzeuge. Daneben gehören Benziner und ein Elektroauto zum Fuhrpark. Die CO2-Emissionen der 17 Volkswagen eco up betragen zusammengerechnet 1.343 g/km. Sie ersetzen Fahrzeuge mit einem C02-Ausstoß von insgesamt 2.312 g/km.